Zivilschutzversand
Ihr Spezialausstatter für Zivilschutz, Krisenvorsorge, Notfallplanung, Ausrüstung und Fluchtgepäck. Durchführung von Expeditionen und Trainings-Exkursionen.
Sie finden unser Warenangebot hier.
Survival Kits
Sorgen sie jetzt vor, Krisen kommen ohne Voranmeldung.
Es gibt die unterschiedlichsten Vorstellungen, was zum persönlichen Notgepäck (auch Fluchtgepäck oder Survival Kit genannt) gehören sollte. Vergleichen Sie beispielsweise folgende Informationen:
Notgepäck gem. Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe
Schon beim Leck einer Gasleitung, dem Brand im Nachbarhaus, als Folge einer
Katastrophe oder in Notzeiten können Evakuierungen notwendig werden. In einem
solchen Fall muss man sich schnell ein Notgepäck zusammenstellen können. Das
Notgepäck darf nur so umfangreich sein, dass es ohne fremde Hilfe auch längere Zeit
getragen werden kann. Zweckmäßigstes Transportmittel ist ein Rucksack, weil er dem
Träger die Hände freilässt. Das Notgepäck soll die Zeit überbrücken helfen, bis man in
seine Wohnung zurück kann.
Beachten Sie:
Für Kleinkinder sollte ein Halsbeutel oder eine SOS-Kapsel mit Name und Geburtstag
sowie Anschrift der Eltern bereitliegen. Erhältlich ist die Kapsel bei den Sanitäts-
organisationen, in Kauf-, Versandhäusern, Apotheken und Drogerien.
Zum Notgepäck gehören:
* Erste-Hilfe-Material, persönliche Medikamente
* Rundfunkgerät mit UKW und Mittelwelle, auch für Batteriebetrieb,
* Reservebatterien
* Dokumentenmappe (wasserdicht verpackt)
* Verpflegung für 2 Tage in staubdichter Verpackung
* Feldflasche, Essgeschirr und -besteck, Dosenöffner
* Taschenlampe
* Feuerzeug
* Schlafsack oder Decke, evtl. Isoliermatte
* Kleidung und Hygieneartikel
Nicht vergessen:
Ausweise, Geld, Wertsachen, ggf. Brustbeutel oder SOS-Kapsel für Kinder mit Anga-
ben zu deren Person.
Behelfsmäßige Schutzkleidung:
* Schutzhelm (z.B. Arbeitsschutzhelm, Sturzhelm)
* Bei chemischen oder radioaktiven Gefahren Schutzmaske bzw. Schutzhaube mit
* Kombinationsfilter; mindestens aber Halbmaske mit gasdichter Schutzbrille
* Schutzbekleidung wie z.B. Seglerbekleidung (Jacke und Hose) oder langer
* Regenmantel mit Kapuze
* Strapazierfähige Schuhe mit hohem Schaft oder Gummistiefel, möglichst dicke Sohlen
Quelle: Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe, Stand 2007
Notgepäck gem. Zivilschutzverband Österreich
Dokumentenmappe und Notgepäck:
Brand, Explosion, Erdrutsch, Hochwasser, Erdbeben, Lawinen etc.: Ereignisse, bei denen es erforderlich sein kann, das Haus bzw. die Wohnung raschest zu verlassen.
Es bleibt wenig Zeit, Wertsachen, Dokumente, Kleidung usw. zusammenzusuchen. In der Aufregung fällt einem auch gar nicht ein, was alles wichtig ist. Ein Notgepäck hilft, eine derartige Situation – sei es für einen Aufenthalt von einigen Stunden im Freien oder einige Tage in einem Notquartier – bestmöglich zu überstehen.
Dokumentenmappe:
* Geburtsurkunde
* Staatsbürgerschaftsnachweis
* Heiratsurkunde
* Meldezettel
* Reisepass
* Zeugnisse (Studiennachweis, Meisterbrief etc.)
* Versicherungspolizzen
* Liste der versicherten Wertgegenstände
* Sparbücher
* Zertifkate (z.B. Echtheit von Antiquitäten, Bilder etc.)
* Sonstige Urkunden (Typenschein, Kaufverträge, Wertpapiere, Testament, Bescheide, Gerichtsurteile etc.)
Rucksack mit Notgepäck:
* Warme Kleidung (Windjacke, Pullover, Unterwäsche,Socken, Kopfbedeckung, Handschuhe)
* Regenschutzkleidung
* Feste Schuhe
* Wolldecke oder Schlafsack
* Notproviant
* Zünder oder Feuerzeug
* Trockenspiritus-/Campingkocher
* Campinggeschirr
* Dosenöffner
* Thermos-/Feldflasche
* Hygieneartikel
* Reiseapotheke
* Taschenmesser
* Taschenlampe
* Taschenradio
* Nähzeug
* Namensschilder
Alleine diese Beispiele zeigen Ihnen, wie weit die Vorstellungen über sinnvolles Notgepäck auseinander gehen.
Wir helfen Ihnen bei der Zusammenstellung des geeigneten Notgepäcks.
Unsere Notfallpakete sind modular aufgebaut. Das heißt sie können sie einfach erweitern, ohne das sie Ausrüstungsteile doppelt kaufen müssen. Mit unserem „Survival Fluchtgepäck - basis“ ist ein wichtiger Grundstock zur Vorsorge gelegt. Später lässt er sich beliebig, durch günstige Upgrades, bis hin zum „Survival Paket - home plus“ erweitern. Vergleichen Sie unsere Produktmatrix.
Der Clou: Sie haben immer das Fluchtgepäck Griffbereit und können im Notfall auch die Gefahrenzone verlassen, ohne erst umständlich zu packen. Das haben wir schon für sie erledigt. Denn unsere Notfallpakete sind aus der Praxis entwickelt. Alle von uns angebotene Ausrüstungsgegenstände sind von uns unter realen Bedingungen auf ihre Tauglichkeit getestet. In unseren Expeditionen zeigen wir ihnen ihren Einsatz und geben Tipps zur Vorsorge.
Sorgen sie für sich und ihre Familie vor.
Mit unserem Notgepäck sind sie gut vorbereitet.
Durch hohe Stückzahlen sind wir in der Lage besondere Rabatte bei unseren Großhändlern zu erzielen. Diese Preisvorteil wollen wir an unsere Kunden weiter geben. Deshalb sind wir in der Lage unser Fluchtgepäck zu einem äusserst attraktiven Preis anzubieten.
Survival Fluchtgepäck lite
Egal ob als Einstig in die Krisenvorsorge oder als Vorsorge im Auto. Klein Handlich und doch durchdacht. Mit dem nötigsten ausgestattet um kleiner Notfälle zu bestehen. Neben der Trinkwasseraufbereitung ist hier auch an Lebensmittel (incl. Kocher, Essgeschir und Besteck) für 24 Stunden gedacht. Das Taschenmesser kennen die meisten schon aus ihrer Bundeswehrzeit.; hunderttausendfach bewährt. Mehr muss man dazu einfach nicht sagen. In dunklen Zeiten bietet ihnen eine langbrennende Kerze Licht und auch ein wenig wärme. Natürlich gehört auch ein Erste-Hilfe-Set mit zu der Ausrüstung. Unser Sturmfeuerzeug lässt sie auch bei Wind nicht im dunkeln stehen. Der Kompass und das Überlebensset werden sie auch in schwierigen Situationen nicht im Stich lassen. Egal ob eine Panne abseits des Weges oder ein Dauerstau auf der Autobahn. Mit dieser Ausrüstung sind sie vorbereitet.
Hier sparen sie 5% gegenüber den Einzelverkaufspreisen.
Survival Fluchtgepäck basis
Bei Regen und Sturm schützt sie der vollwertige Poncho, damit lässt sich auch ein Notzelt oder eine Trage bauen. Durch die Isomatte und den Schlafsack kann die Krisensituation auch länger überbrückt werden. Das Kampfmesser eignet sich hervorragend als Werkzeug oder zum Feuerholzmachen. Mit dem 15 m langen Seil lassen sich Notunterkünfte bauen und allerhand befestigen oder sichern. Dazu dienen auch die Kabelbinder. Mit der großen Pfeife aus Aluminium können sie auch über große Entfernungen auf ihre Notlage aufmerksam machen und Retter zu ihnen leiten. Selbst in diesem Paket ist schon eine Machete enthalten. Damit kommen sie auch durch stark verwachsene Gegenden. Oder aber sie Zerkleinern ihr Feuerholz für ein Wärm- oder Signalfeuer, dazu kommt auch noch eine Drahtsäge. Die Kurbeltaschenlampe benötigt keine Batterien, einfach kurz Kurbeln und schon ist der Akku für einige Minuten Licht vorbereitet. Um auch größere Notlagen zu meistern beinhaltet dieses Set auch ein Überlebensbuch von Rüdiger Nehberg. Mehr Fachwissen geht gar nicht.
Die beigelegte Lebensmittelvorrate ist ausreichend für zwei Tage, die Trinkwasseraufbereitung sogar noch viel viel länger.
Hier werden schon Sicherheitsakzente gesetzt.
Hier sparen sie sogar 10% gegenüber den Einzelverkaufspreisen.
Survival Fluchtgepäck premium
Zusätzlich findet sich in diesem Rucksack ein Multitool mit umfangreicher Ausstattung an Werkzeugen. Mit dem Beil stellen auch kleine Bäume kein Hinderniss mehr dar. Der Klappspaten sollte ist ordentlich in der Kunstoff-Tasche untergebracht. Mit der Stirnlampe haben sie in allen Situationen beide Hände frei. Durch das Kurbelradio halten sie auch bei Stromausfall Kontakt zur Außenwelt und verpassen so keine Hinweise. Durch die Klappsäge wird im nu Feuerholz auf die richtige Länge gebracht oder eine Stabile Notunterkunft gebaut. Mit der Legeangel sind sie in der Lage selbst ihre Lebensmittelvorräte aufzufüllen. Die Fackel bringen bei Wind und Wetter Licht ins Dunkel und lassen sie so ihren Weg finden. Bei diem Packet haben sie für drei Tage Lebensmittel am Mann. In dem Zelt haben sie und noch ein Begleiter platz und Schutz vor den Unbillen des Wetters.
Hier sparen sie sensationelle 15% gegenüber den Einzelverkaufspreisen.
Der Zivilschutz unterscheidet sich definitionsgemäß und vor allem hinsichtlich der staatlichen Zuständigkeiten vom „Katastrophenschutz“. Das wird zwar häufig verwechselt, es sind grundsätzlich aber unterschiedliche Sachverhalte und Zuständigkeitsbereiche: Der Zivilschutz gehört nach Art. 73 Nr. 1 des Grundgesetzes zur ausschließlichen Gesetzgebungskompetenz des Bundes über „die Verteidigung einschließlich des Schutzes der Zivilbevölkerung“. Er ist ein Teilbereich der Zivilverteidigung für die das Bundesministerium des Innern zuständig ist. Der friedensmäßige Katastrophenschutz fällt hingegen gemäß der Art. 30, 70 Abs. 1 GG in die Zuständigkeit der Bundesländer.
Vielseitige Gefahren
Den meisten Bürgern ist mittlerweile klar geworden, dass die sorgenlosen Jahre der Wohlstandsgesellschaft vorbei sind. Das Wetterleuchten vielfältiger globaler Probleme ist immer deutlicher zu sehen, betrifft alle Lebensbereiche und jeden Einzelnen von uns.
* Naturkatastrophen
* Finanzmärkte / Wirtschaftskrise
* Atomkraft
* Terrorismus
* Ernährungsvorsorge
* Gesellschaftliche und ethnische Probleme
So deutlich zeichnen sich die Probleme der nahen Zukunft ab, dass es mittlerweile von den wenigsten Menschen mehr als Panikmache abgetan wird, wenn darauf verwiesen wird.
Problem Zivilschutz
Seit dem Zusammenbruch des Ostblocks muss der Zivilschutz in Deutschland als vernachlässigt angesehen werden. Es gibt nur wenig Vorbereitungen und Informationen für Ernstfäll. Die Politik tut ihr Möglichstes, um die Bürger zu beruhigen.
* 1993 wurden die Sirenensysteme zur Warnung der Bevölkerung vor militärischen Gefahren und Katastrophen außer Betrieb genommen. Die verbliebenen Sirenen werden seither fast ausschließlich zur Alarmierung der Feuerwehr und nur in Einzelfällen zur Bevölkerungswarnung verwendet. Damit fehlt im öffentlichen Warnsystem die Alarmierung, ein „Wecksignal“, das im Gefahrenfall auf Warnmeldungen im Radio und Fernsehen hinweist.
* Die Millionenhilfe vom Bund für die Ausrüstung der Länder wird beschnitten. Seit den 90er-Jahren waren jährlich 83 Millionen Euro fällig für 3500 neue Rettungsfahrzeuge mit Doppelnutzen: Der Bund selbst sorgt für den Zivilschutz im Kriegsfall vor, die Länder dürfen dieselbe Ausrüstung für ihren Katastrophenschutz mit Feuerwehren und Sanitätsdiensten nutzen. Jetzt stehen bis 2015 noch rund 400 (jährlich 57) Millionen bereit, vor allem für 1500 fehlende Mess- und Entgiftungsfahrzeuge gegen ABC-, das heißt atomare, biologische, chemische Gefahren.
* In Deutschland sind schnelle Entscheidungen schwierig, auf kaum einem Gebiet sind die Kompetenzen so zersplittert wie im Katastrophenschutz: Die 16-fach zersplitterte Hoheit bei der Führung von Rettungskräften, etwa nach einem Terrorangriff oder Chemieunglück, konnte bislang nicht beseitigt werden. Im Ernstfall gehen Ämterwirrwarr oder Versagen des Einsatzfunks wegen fremder Frequenzen auf Kosten von Hab und Gut, wenn nicht von Leib und Leben der Bürger.
* Die noch vorhandenen Schutzräume (Bunker) gelten als Relikte aus Tagen des 2. Welt- und des Kalten Krieges und werden nun z.B. in Museen umgewandelt. Alle 2000 für den Bevölkerungsschutz noch bereit gehaltenen „Unterkünfte“ werden laut einem Erlass des Bundesinnenministeriums „eingemottet“ oder verkauft.
* Gefahrguttransporte geben ein attraktives ungeschütztes Ziel für Terroristen ab. Jedes Jahr sind 400 Millionen Tonnen giftiger, explosiver, radioaktiver Stoffe auf Straßen, Schienen und Flüssen unterwegs. Kesselwagen der Bahn rollen durch Großstädte, die Laster der Ölkonzerne bis zu jeder Tankstelle.
* Die europäischen Länder haben die weltweit schlechtesten Datensammlungen und Analysen über Naturkatastrophen.
* Bei einem großen Anschlag könnten ziemlich schnell Verbandsmaterial, Infusionslösungen, vor allem aber Arzneien gegen biologische und chemische Angriffe knapp werden. Die Sanitätsmateriallager aus dem Kalten Krieg sind schon lange abgeschafft. Krankenhäuser und Apotheken haben ihre Vorräte aus Kostengründen ebenfalls reduziert.
* Die Feuerwehren haben in der größten Zahl weiterhin keine der vom Bund versprochenen modernen ABC-, Spür- und Dekontaminierungsfahrzeuge.
Schon in ihrem Bericht des Jahres 2004 klagte die Schutzkommission des Bundesinnenministeriums, sie werde „progressiv vernachlässigt“. Es muss einiges passieren, bevor Wissenschaftler in einem Regierungsbericht zu solchen Worten greifen. Die Formulierung findet sich in dem Teil des Gutachtens, in dem die Experten eine bessere Information der Bevölkerung fordern. Nur so könne der „Selbstschutz“ gesteigert werden, der besonders wichtig sei, weil der Staat eben nicht jedes Risiko ausschließen kann.
Vor allem verlangt die Kommission eine „öffentliche Darstellung der Gefährdungen und Schutzmöglichkeiten“. Daran fehlt es in der Tat. Beispielsweise sind sich alle Experten darin einig, dass jeder Bürger mindestens einen kleinen Vorrat an Trinkwasser und haltbaren Lebensmitteln im Haus haben sollte. Doch dieses Wissen der Fachleute hat sich bis zu den Bürgern noch nicht herumgesprochen.
Damit bleibt es jedem Bürger selber überlassen, sich und seine Familie auf den Krisenfall vorzubereiten.
Der Untergang
Der Autor Michael Winkler hat neben seinem leider allzu realen Phasenmodell auch einen fiktionalen Text "Der Untergang" verfasst. Auch wenn dieser Text an manchen Stellen einiges überspitzt darstellt und andere mittlerweile von der Realität eingeholt wurden (der Text stammt aus dem Jahr 2007), halten wir ihn immernoch für lesenswert.
Mit freundlicher Genehmigung des Autors dürfen wir an dieser Stelle seinen Text wiedergeben:
Erwarten Sie bei diesem Titel bitte keinen Erlebnisbericht vom Schlage "Ich war der Serviermeister von Hitlers Schäferhund". Der Untergang, den ich hier beschreibe, wird erst noch stattfinden. Wird? Nun, ich halte es für sehr wahrscheinlich, für so wahrscheinlich, daß ich hier konkrete Vorsorgetips geben möchte.
Der Untergang kann durch mehrere Faktoren ausgelöst werden. Die Szenarien gleichen sich schließlich an, so daß ich die freie Auswahl habe. Weltweit wirken ein Krieg gegen den Iran, ob nun konventionell oder atomar geführt, und ein Zusammenbruch des Weltwährungssystems, ausgelöst durch die Insolvenz eines oder mehrerer Hedgefonds. Europaweit würde sich die Krise aufschaukeln, wenn das erste große Land aus dem Euro aussteigt. Kandidaten dafür wären Frankreich, Spanien und Italien. Lokal wäre die Auflösung unserer Regierung durch einen Staatsbankrott. Da es zu verwirrend wäre, mehrere Szenarien parallel durchzuspielen, habe ich mich für den Iran- Krieg entschieden, da dieser durchaus schon in den nächsten Wochen ausbrechen könnte. Der Iran ist ein großes, unwegsames Land, das im Bodenkrieg höchstens durch China oder Indien zu besiegen wäre, da nur diese Länder die nötigen Truppenzahlen ins Feld stellen könnten. Des weiteren gehe ich davon aus, daß sich in der jeweiligen Situation alle Seiten "rational" verhalten und "auf Sieg spielen", anstatt durch Zugeständnisse und Kompromisse zu deeskalieren. Anders ausgedrückt, ich zeige keine Lösungswege und Austritts-Strategien auf, sondern beschreite konsequent den Weg in den Untergang.
Was ich hier schildere, ist ein möglicher Ablauf, keine Prophezeiung. So kann die internationale Lage von Phase 6 schon eintreten, wenn wir in Deutschland noch in Phase 3 leben. Der rote Faden der einzelnen Phasen ist die Lage in Deutschland, in Ihrer unmittelbaren Lebensumgebung, nicht der Verlauf des Krieges im Iran.
Phase 0: JETZT
Jetzt ist noch alles normal, so normal, wie man es gewohnt ist. Ein Teil der Bevölkerung scheffelt Reichtümer ohne Ende, während es für den weitaus größeren Teil mehr oder weniger unmerklich immer weiter abwärts geht. Wir leben in der besten aller Welten, in einer freiheitlich-liberalen Demokratie, haben die beste aller Kanzlerinnen, unsere amerikanischen Freunde treten unentwegt für die Freiheit ein und unsere israelischen Freunde sorgen ständig dafür, daß wir ja nicht vergessen, was für üble Gesellen unsere Väter und Großväter doch waren. Während die Börsen neuen Höchstständen zustreben, schippern ein paar amerikanische Trägerkampfgruppen auf einem Betriebsausflug im persischen Golf, begleitet von zwei Luxusdampfern der Marineinfanterie, deren Animateure sich die Köpfe zerbrechen über eine nette kleine Landpartie für ihre tapferen Jungs. Unsere hochverehrte Bundeskanzlerin reist in der Weltgeschichte herum und läßt sich die Hände küssen, als gäbe es in Deutschland keine Seife mehr. Dafür überschlägt sie sich darin, deutsche Soldaten in alle Welt zu schicken und ununterbrochen die unverbrüchliche Solidarität mit Israel als historische Aufgabe Deutschland zu betonen. Mit anderen Worten: Alles ist eitel Sonnenschein und höchstens ein paar Träumer und Geisterfahrer reden alles schlecht. Bitte beachten Sie: Nur der Übergang von Phase 0 zu Phase 1 läßt sich klar erkennen. Die folgenden Phasen gehen fließend ineinander über. Es kann sein, daß eine Phase nur Tage dauert, aber auch mehrere Monate.
Vorsorge
Die ideale Vorsorge wäre ein Bauernhof, am besten im Voralpenland, mit Atombunker und Vorräten für drei Jahren. 50.000 Liter Heizöl, verteilt auf zehn unterirdische Tanks, Saatgut, einen eigenen Bach mit Wassermühle und Stromgenerator, eine Solaranlage... Das alles können Sie sich zulegen, wenn Sie einen genügend hohen Lotto-Jackpot knacken. Aber da Sie vermutlich nicht ganz soviel Geld flüssig haben, müssen Sie leider darauf verzichten. Ich darf Ihnen auch nicht zu Waffen und Munition raten, die wären zwar ab Phase 3 nützlich, aber die Beschaffung und der Besitz ist illegal.
Es gibt noch andere empfehlenswerte Gebiete in Deutschland: abseits der großen Städte, der Hauptdurchgangsrouten und über 250 Meter Meereshöhe gelegen. Wer sich wirklich bewaffnen will, schafft das auch, allerdings müssen Sie ein wenig altmodisch denken. Pfeil und Bogen, Armbrust, Vorderlader - das wird noch frei verkauft, allerdings erfordert die Handhabung eine gewisse Übung. Sie bekommen jetzt noch alles, was Sie haben wollen. Gehen Sie zum Zahnarzt und lassen Sie Ihre Zähne kontrollieren. Ziehen Sie gegebenenfalls den Ersatz von Plomben / Kronen / Brücken vor. Jetzt geht das noch alles. Anstehende Operationen sollten ebenso stattfinden wie die Inspektion Ihres Autos oder Reparaturen an Ihrem Haus / Ihrer Wohnung. Falls Sie mit einer Steuererstattung rechnen, beeilen Sie sich mit der Steuererklärung, solange der Staat dafür noch das Geld besitzt. Falls Sie nachzahlen müssen, haben Sie keine Eile. Lassen Sie sich zur Abgabe auffordern, eventuell ist bis dahin schon die Verwaltung zusammengebrochen. Wenn das Finanzamt Sie jedoch zur Zahlung auffordert, hat es keinen Sinn, auf Zeit zu spielen. Der Staat braucht bald so dringend Geld, daß er ganz schnell den Gerichtsvollzieher schickt.
Füllen Sie Ihre Gefriertruhe und kaufen Sie Konserven, jetzt gibt es alles in beliebigen Mengen. Nehmen Sie konsequent doppelt soviel an Konserven, Nudeln, Reis und anderen lagerfähigen Produkten mit nach Hause, wie Sie sonst einkaufen würden, dann wächst Ihr Vorrat wie von selbst. Denken Sie auch an Wasser und Getränke (darunter fallen allerdings nicht Bier, Wein und Spirituosen). Füllen Sie unbedingt Ihren Heizöltank, auch wenn derzeit nur 500 Liter hineinpassen. Eine moderne Ölheizung funktioniert übrigens nicht ohne Strom, jedoch gehe ich davon aus, daß die Elektrizität während der ganzen Zeit verfügbar bleibt. Strom betreibt Fernseher - und Fernsehen stellt die Bevölkerung ruhig, deshalb sorgt der Staat dafür, daß die Apparate bis zuletzt laufen. Sollten Sie in Ihrem Haus einen Holz- oder Kohleofen besitzen, lagern Sie dafür Brennstoff ein. Wenn es geht, richten Sie einen Raum in Ihrer Wohnung so her, daß er mit einem solchen Ofen beheizt werden kann. Holz finden Sie im Zweifelsfall auch dann noch, wenn im ganzen Land kein Tropfen Öl mehr vorhanden ist. Haben Sie diese Möglichkeit nicht, kaufen Sie sich ein paar preiswerte Wolldecken. Unsere Vorfahren haben auch in unbeheizten Hütten überlebt.
Denken Sie auch an einen Schlafsack, einen Rucksack oder eine Survival-Ausrüstung, falls Sie in sich eine Eignung zum Waldschrat vermuten. Eine Flucht sollten Sie jedoch nur für den äußersten Notfall einplanen, wenn Sie kein geübter Minimalist sind (Einzelkämpfer bei der Bundeswehr, Meisterschüler bei Herrn Nehberg). Sollten Ihre Mittel es allerdings zulassen, können Sie einen Fluchtpunkt ausrüsten (z.B. eine abgelegene Almhütte).
Sinnvolle Anschaffungen sind ein Werkzeugkasten, ein Verbandskasten, Heftpflaster, ein paar Seile, Nägel und Kerzen. Eine Packung Streichhölzer und mehrere Einwegfeuerzeuge gehören dazu wie ein Batterieradio und eine gute Taschenlampe. Falls Sie das alles im Haus haben, schauen Sie nach, ob es funktioniert.
In den Werkzeugkasten gehören handbetriebene Geräte. Was nützen Ihnen Bohrmaschine, Akkuschrauber, Kreissäge usw. bei Stromausfall? Wenn Sie damit nicht umgehen können, verbringen Sie mal einen halben Tag in einer gut sortierten Buchhandlung. Dort gibt es Bücher, die solche Anleitungen enthalten. Heute können Sie es sich leisten, kaputte Schuhe wegzuwerfen, ein Anruf beim Versandhaus genügt. Gibt es kein Versandhaus mehr, sollten Sie zu Ahle und Nadel greifen können - Zeit haben Sie im Krisenfall genug.
Auch den Verbandskasten können Sie erweitern: kleines OP-Besteck, medizinisches Nähzeug und kleines Zahnarztbesteck. Schneiden Sie dem Schweinebraten ruhig mal die Schwarte ein und üben Sie den Umgang mit dem medizinischen Nähzeug. Danach ziehen Sie die Fäden (sind ja steril) und können den Braten immer noch in die Backröhre schieben. Der Braten ist bestimmt geduldiger als Ihr dreijähriger Sohn, wenn Sie bei dem ohne ärztlichen Beistand eine Schnittwunde versorgen müssen. Nützlich sind auch 60 Rollen Klopapier. Lagern Sie die ruhig auf dem Wohnzimmerschrank, dumme Fragen von Besuchern beantworten Sie mit einem Hinweis auf ein Projekt, das Sie mit dem bekannten Verpackungskünstler Christo durchführen wollen, das aber leider noch nicht spruchreif ist. Benötigen Sie Damenbinden oder Papiertaschentücher? Legen Sie sich einen großzügigen Sechs-Monats-Vorrat zu!
holen sie sich einen neuen paß oder personalausweis, wenn ihrer zur verlängerung ansteht. und gewöhnen sie sich das rauchen ab, jetzt, wo es die ganzen hilfsmittel wie nikotinpflaster usw. noch gibt. wer in der krise auf suchtmittel angewiesen ist, hat schlechte Karten.
Ich weiß, diese Vorsorgeliste ist sehr lang, aber keinesfalls vollständig. Sie müssen nicht alles haben, was hier steht. Lassen Sie es sich als Anregung dienen und setzen Sie eigene Prioritäten. Überlegen Sie einfach, was Sie alles brauchen, wenn Sie drei Monate nicht in den Supermarkt gehen können. Wenn Sie in einer verläßlichen Dorfgemeinschaft leben, können Sie viel weiter gehen: der eine legt sich eine Schmiede zu, der andere eine Schreinerwerkstatt, der dritte Saatgut, einen pferdegezogenen Pflug, Zugpferde oder Zugochsen... Wenn Sie weitere Anregungen benötigen, lesen Sie mal das von mir entworfene Zukunftsszenario (Deutschland 2020, Pranger vom 24. August 2005).
Finanzielle Vorsorge
10.000 Euro auf der Bank sind zu wenig für eine Altersvorsorge und sie nützen Ihnen gar nichts, wenn die Bank ihre Pforten schließt. Was ich jetzt vorschlage, dient nicht der Liquidität in der Krise selbst, sondern einem Werterhalt für die Zeit danach.
Die Preise stammen von der Firma Westgold (www.westgold.de), Stand 1. März 2007: Wenn Sie ein Überblick über den Markt interessiert, hier finden Sie eine entsprechende Übersicht: (http://bullionpage.de).
1.500 Euro legen Sie sich in bar nach Hause, natürlich so, daß Einbrecher nicht lange danach suchen müssen. Am besten, sie legen das Edelmetall auch gleich dazu, dann sind die Herrschaften Ihnen bestimmt dankbar. Noch besser aufgehoben ist es nur im Bankschließfach, da haben im Zweifelsfall Sie keinen Zugriff mehr, aber dafür jederzeit das Finanzamt.
Nehmen Sie kleine Scheine, Fünfziger fallen weniger auf als Hunderter, Zweihunderter und Fünfhunderter sind eindeutig zu protzig.
Für die Aufbewahrung habe ich den Ratschlag eines Fachmannes eingeholt: Zur Aufbewahrung der wertvollen Sachen wie Bargeld und Edelmetall eignen sich die üblichen kleinen Stahlkassetten, die man von unten sauber durchbohrt und dann mit 4 bis 6 Schrauben (8 bis 10 mm Durchmesser) sicher am Fußboden verdübelt. Selbstverständlich an einer Stelle, wo nicht gleich jeder drüber stolpert. Ideal wäre unter einem Möbelstück, das nicht täglich umgestellt wird, aber man doch recht leicht dran kommt. Eine so verdübelte Stahlkassette ist ohne den passenden Schlüssel weder leicht zu öffnen, noch vom Boden zu lösen.
Für die restlichen 600 Euro kaufen Sie Verkaufsoptionsscheine (VOS) auf den DAX. Bei einem DAX- Stand von 6700 Punkten bekommen Sie Papiere für einen Kurs von 4500 nachgeworfen. Der Schein mit Laufzeit bis 19.9.2007 kostet 0,12 Euro, Sie bekommen also 5.000 Stück davon (plus Bankspesen). Sicher, damit zocken Sie, aber jeder Punkt, den der DAX unter 4500 Punkte fällt, bringt Ihnen 50,- Euro ein. Im Zweifelsfall sind die 600,- Euro weg, aber das wären Sie auch, wenn Sie die einer von Günter Jauch beworbenen Klassenlotterie in den Rachen werfen.
Wo Sie Ihr Gold kaufen und welche VOS Sie erwerben, ist Ihre Angelegenheit. Ich habe nichts davon, es nützt weder Ihnen noch mir, wenn Sie sich auf mich berufen. Die Links habe ich nur zu Ihrer Bequemlichkeit beigefügt. Diese Empfehlung gebe ich, damit Sie mir nicht später vorwerfen, ich hätte Ihnen nichts gesagt.
Sollten Sie Aktien besitzen, dann tun Sie damit das, was derzeit die Profis tun: Verkaufen Sie diese einem Dümmeren! Gleiches gilt für Fonds mit Aktienanteil. Und flüchten Sie aus dem Dollar!
Denken Sie eventuell auch daran, daß sich in der Krise ein Schwarzmarkt bilden wird. Auf dem Schwarzmarkt zählen Tauschmittel. Dazu gehören: Alkohol, Tabak, Gewürze und Süßwaren.
Phase 1: Kriegsausbruch
Sie schalten Ihren Fernseher ein und in der Tagesschau erfahren Sie folgendes:
Israelische Kampfflugzeuge haben heute um 6:48 Uhr mitteleuropäischer Zeit die iranischen Atomanlagen von Busheer und Natans angegriffen. Dabei wurden Atomsprengköpfe eingesetzt, die vermutlich die zehnfache Sprengkraft der Hiroshima-Bombe besessen haben.
Der Iran hat daraufhin Israel den Krieg erklärt und mittels Raketen Tel Aviv und Haifa angegriffen. Laut ersten Meldungen gab es Tausende von Toten, fast ausschließlich zivile Opfer. Daraufhin haben die USA einen massiven Vergeltungsschlag begonnen, von allen Trägern und Luftwaffenbasen, von denen aus der Iran erreicht werden kann. Die ARD sendet im Anschluß an die Tagesschau einen Brennpunkt...
Natürlich spricht auch die Kanzlerin im Fernsehen, die uns erklärt, daß wir in unverbrüchlicher Solidarität zu Israel stehen und damit die historische Aufgabe Deutschlands erfüllen werden. Außerdem wird sie uns beruhigen, daß dieser Krieg uns nicht unmittelbar betreffen wird und wir uns keine Sorgen zu machen bräuchten. Halt das, was die Merkel immer sagt.
Ein paar unserer muslimischen Mitbewohner bestücken derweil ihre Sprengstoffgürtel und im deutsch- türkischen Freundschaftsverein diskutieren jene Leute, die in der Türkei selbst unerwünscht sind, wo sie denn nun am besten ein paar Bomben legen sollen.
Aber vielleicht müssen Sie gar nicht auf die Israelis warten. Womöglich explodieren ein paar Tage vorher irgendwo ein paar Bomben, so wie am 11.September 2001. Irgendwo in Amerika oder England, vielleicht in einem jüdischen Gemeindezentrum... Unsere israelischen Freunde bombardieren friedliebende Iraner schließlich nicht ohne Grund. Das World Trade Center gibt es ja nicht mehr, da brauchen die ein anderes Ziel. Aber bitte nicht Buckingham Palace, die Queen ist wie üblich "not amused", wenn sie beim Five o'clock Tea gestört wird.
Vorsorge
Melden Sie sich krank oder nehmen Sie einen Tag bezahlten / unbezahlten Urlaub. Ihr Chef kann ruhig mal einen Tag auf Sie verzichten, seine Firma schließt sowieso spätestens in Phase 4. Wenn Sie jedoch diesen Tag nicht nützen, stehen Sie am Abend womöglich vor leergeräumten Regalen.
Erledigen Sie alles, was Sie in Phase 0 noch nicht getan haben!
Wenn Sie Medikamente benötigen, gehen Sie zum Arzt und lassen Sie sich einen Vorrat für ein halbes oder besser ein ganzes Jahr verschreiben. Kaufen Sie Aspirin (das Original ist zu teuer, aber z.B. die 500mg-Tabletten von ASS Ratiopharm lassen sich halbieren (ersetzt die 300 mg) oder vierteln ("100" mg). Denken Sie an Mittel zur Wundreinigung (z.B. Betaisodona) oder gegen Verstauchungen (Voltaren, Mobilat etc.). Was Sie nicht in der Apotheke kaufen sollten, sind Mutivitaminpräparate. Beim Discounter (ALDI, Norma) bekommen Sie zum Apothekenpreis die sechsfache Menge. Und die brauchen Sie auch, kaufen Sie ruhig 500 Stück davon.
Anmerkung:
Dank der Gesundheitsreform wird es zunehmend schwerer, sich einen Medikamentenvorrat zuzulegen. Wenn Sie kein Privatpatient sind, darf Ihr Arzt nur noch das verschreiben, was Sie im üblichen Zeitraum benötigen. Deshalb müssen Sie dringend erforderliche Medikamente schon jetzt beschaffen, bevor dieser Schwachfug in Kraft tritt. Kaufen Sie haltbare Lebensmittel ein, auch solche, an die Sie bis jetzt nicht gedacht haben. Fertigbackmischungen zum Beispiel und Trockenhefe, wenn Sie Hefe zufügen müssen. Fünf Pfund Salz und zehn Pfund Zucker, 200 Brühwürfel, gekörnte Brühe oder Soßenpulver sind nützlich, während sich andere Hamsterer jetzt schon um Konserven prügeln. Denken Sie auch an Speiseöl, das können Sie besser lagern als tierische Fette. Legen Sie sich Wasser in 5-Liter-Kanistern zu, die Sie nach Verbrauch wieder mit Leitungswasser auffüllen.
Denken Sie auch an Knäckebrot (20 Packungen) und Schokolade (50 Tafeln). Das Brot hält sich Monate, die Schokolade Jahre. Zehn Scheiben Knäcke, eine Tafel Schokolade und eine Mutivitaminpille sind zwar nicht das, was die Deutsche Gesellschaft für Ernährungsforschung als Tagesration empfiehlt, aber ein paar Monate können Sie damit ohne Mangelerscheinung überleben.
Besorgen Sie sich Bargeld, solange die Auszahlungsautomaten noch welches ausgeben. Überziehen Sie ruhig Ihr Konto, mit ein wenig Glück ist die Bank am Ende, bevor sie Ihnen den Gerichtsvollzieher schicken kann. Im Zweifelsfall schlachten Sie das Sparschwein Ihrer Tochter.
Wenn Sie Daten aus dem Internet benötigen, legen Sie los. Speichern Sie diese lokal ab oder drucken Sie diese aus. Wie lange das Netz noch läuft, kann niemand vorhersagen. Womöglich dauert es noch Monate, bis das ganze Netz abgeschaltet wird, aber gerade Seiten von Dissidenten werden Sie nicht mehr lange erreichen können.
Als Verwaltungsbeamter oder Bankangestellter sollten Sie sich außerdem ein paar Bücher mit Titeln wie "Ich schreinere alles selbst", "Metallbearbeitung für Anfänger" oder "Mauern leicht gemacht" zulegen, nebst dem darin empfohlenen Werkzeug, denn in einigen Monaten braucht niemand mehr Verwaltungsbeamte oder Bankangestellte, aber Handwerker werden gefragt sein.
Tanken Sie Ihre Fahrzeuge voll und füllen Sie einen Reservekanister. Mehr ist gesetzlich nicht zulässig, ein Kanister zu 10 Liter. Sollte die Polizei Sie mit 20 Kanistern erwischen, berufen Sie sich bitte nicht auf mich, denn das ist eindeutig verboten.
Finanzielle Vorsorge
Plündern Sie Ihre Sparkonten und kündigen Sie Ihre Lebensversicherungen. 20 Krügerrand, die jetzt 800,- Euro das Stück kosten, sind allemal nützlicher, als ein Zettel, auf den Ihnen die Vollkasko- Sorglos-Lebensversicherung auf Gegenseitigkeit bescheinigt, daß sie dereinst gedenkt, Ihnen 30.000 Euro auszuzahlen. Vor allem, wenn die VSL Vers. a.G. sich rechtzeitig vor der Fälligkeit zahlungsunfähig gemeldet hat. Für die Vorsorge nehmen Sie besser Bargeld, denn wenn es wirklich ernst wird, wird Brot mit Gold aufgewogen. Edelmetall dient zum Vermögenserhalt für die Zeit NACH der Krise. Oder um ab Phase 4 Schnäppchen zu erwerben, welche schlechter vorbereitete Menschen dann verkaufen müssen. Mit dem Bargeld füllen Sie Ihre Vorräte auf, den Rest legen Sie unter die Matratze. Dort ist es recht bald besser aufgehoben als auf der Bank. Verlassen Sie sich für die Zukunft nicht auf Ihre EC- oder Kreditkarte. In dieser Phase wird sie noch überall akzeptiert, aber das dauert nicht mehr allzu lange. Wechseln Sie alle großen Scheine, die Sie noch besitzen, in kleinere Stückelungen.
Die Zeit für Rohstoff-Fonds ist ebenfalls abgelaufen. Zwar werden die demnächst noch steigen, doch niemand kann Ihnen versprechen, daß Sie zu diesem Zeitpunkt auch noch Geld dafür erhalten werden.
Ach ja, Ihre VOS... Der DAX steht immer noch auf 5500, noch haben Sie keinen Gewinn erzielt.
Phase 2: Ölpreise schießen in die Höhe
Der Iran hat mittlerweile trotz aller Bombardierungen der USA die Straße von Hormuz gesperrt. Amerikafeindliche Extremisten haben die eine oder andere Pipeline gesprengt, der Ölpreis steigt zusehends. Dafür fliegen immer wieder Gebäude in die Luft, nicht nur in den USA, Israel oder Großbritannien, sondern auch in Frankreich, Spanien, Italien, Deutschland... halt überall, wo der Feind sitzt. Die Taliban geben auch keine Ruhe, sondern schießen sich unter hohen eigenen Verlusten ihre Amis, Briten, Kanadier, Deutsche - alles jagdbare Wild, das in Afghanistan nichts zu suchen hat.
Die Kanzlerin spricht wieder im Fernsehen und erklärt uns, daß wir in unverbrüchlicher Solidarität zu Israel stehen und damit die historische Aufgabe Deutschlands erfüllen werden. Außerdem sei dieser Krieg weit weg, wir bis auf einige Irregeleitete nicht unmittelbar betroffen, jede Sorge überflüssig und die bevorstehenden Rationierungsmaßnahmen bei Benzin und anderen Treibstoffen nur eine vorübergehende Maßnahme. Die Behörden hätten die Lage im Griff und die kugelsichere Weste wäre die neueste Mode für Politiker.
Die Benzinpreise bewegen sich jetzt bei zwei Euro pro Liter. Das schlägt auf alle Produkte des täglichen Bedarfs durch, denn alles wird per Lkw angeliefert. Pendler sollten anfangen zu rechnen, ob sich der tägliche Weg zum Arbeitsplatz noch lohnt. Schließen Sie sich zu Fahrgemeinschaften zusammen, nehmen Sie Ihren Jahresurlaub oder provozieren Sie Ihren Chef derart, daß er Sie rauswirft. Noch kann Ihre Firma eine Abfindung bezahlen, noch das Arbeitsamt die Stütze. Auf diese Weise können Sie die nächsten Monate für sich nutzen, anstatt sinnlos im Hamsterrad zu laufen.
Sie können unseren Politikern in jeder Hinsicht vertrauen: keiner findet eine Lösung, alle verschlimmern sie nur die Situation. Mehr können Sie von Parteifunktionären wirklich nicht verlangen.
Vorsorge
Tasten Sie Ihren Vorrat nicht an! Leben Sie von dem, was es noch zu kaufen gibt. Kaufen Sie besser in kleinen Läden ein, bei Supermärkten besteht Anschlagsgefahr. Meiden Sie bevölkerte Innenstädte. Kaufen Sie nur in haushaltsüblichen Mengen ein, die Zeit für Hamsterkäufe ist vorbei. Gehen Sie lieber sechsmal am Tag einkaufen. Womöglich ist ihr Nachbar mittlerweile arbeitslos und beobachtet Sie heimlich. Wenn Sie dann große Mengen Vorräte nach Hause schleppen, kommt der vielleicht auf die Idee, mit Ihnen zu teilen - gegen Ihren Willen, natürlich.
Befolgen Sie das Beispiel der Polizei und meiden Sie Stadtbezirke mit hohem Migrantenanteil. Die Lebensmittelpreise sind gestiegen und Hartz IV reicht nicht mehr aus, um jeden Tag satt zu werden. Sollte ein Dutzend junger Migranten Sie mit Springmesser und Baseballschläger um eine kleine Spende bitten, spenden Sie besser Ihre Geldbörse und Ihre Einkäufe als Ihre Leber oder Ihre Niere. Vermeiden Sie es unbedingt, reich auszusehen. Wenn Sie sich ohne Anzug und Krawatte nicht wohl fühlen, tragen Sie diese zu Hause, aber keinesfalls auf der Straße!
Sollten Sie noch Dinge erhalten, die ich in Phase 0 und Phase 1 aufgeführt habe, kaufen Sie diese, aber in begrenzten Mengen. Eine Packung geht immer, zwei auch noch, aber bei dreien erregen Sie bereits Aufmerksamkeit.
Finanzielle Vorsorge
In dieser Phase zählt nur noch Bargeld. Zwar funktionieren noch alle Zahlungsmittel des Systems, aber nutzen Sie diese nur, um sich Bargeld zu beschaffen. Für Lebensversicherungen ist die Zeit abgelaufen. Beleihen Sie alle Anlagen, die Sie nicht auflösen können, außer Aktien. Die haben nämlich alle Aussichten, unter ihrem Beleihungswert zu sinken. Börsenprofis können jedoch folgendes Spiel versuchen: Beleihen Sie die Aktien und stecken Sie das Geld in Verkaufsoptionen auf die gleichen Aktien. So sichern Sie Ihren Verlust ab und gewinnen sogar Liquidität.
Bei 1000 Euro pro Unze Gold und DAX 5200 greifen die Notenbanken ein, zumindest wird es die FED tun und ihren letzten Kampf um den Dollar beginnen. Werden Sie nicht nervös, die kämpfen auf verlorenem Posten. Vielleicht können Sie noch ein paar Kleinigkeiten in Ordnung bringen, aber die Zeit für die finanzielle Vorsorge läuft jetzt aus.
Phase 3: Schwere Verluste
Anders als der Irak steht der Iran nicht ganz allein da. Die Hisbollah hat genug Haß auf Israel, um freiwillig mitzuspielen. Inwieweit die Palästinenser Ruhe geben, läßt sich schlecht abschätzen. Syrien hingegen wird mit in den Krieg hineingezogen, entweder durch sein Bündnis mit dem Iran oder weil Amerikaner / Israelis präventive Maßnahmen ergreifen (also das Land überfallen und bombardieren).
Die Amerikaner werden Flugzeuge und Schiffe verlieren, auch wenn kein Soldat iranischen Boden betritt. Die Schiiten im Irak werden vermehrt Anschläge unternehmen und Afghanistan wird zum Hexenkessel. Es gibt Prophezeiungen über einen Atomangriff auf New York, doch dies möchte ich hier nicht einfließen lassen. Ich rechne jedoch weltweit mit Anschlägen auf amerikanische Einrichtungen und amerikanische Touristen.
Die Kanzlerin spricht natürlich im Fernsehen und erklärt uns, daß wir in unverbrüchlicher Solidarität zu Israel stehen und damit die historische Aufgabe Deutschlands erfüllen werden. Außerdem sei dieser Krieg weit weg, die Unruhe wegen der vereinzelten Anschläge in Deutschland völlig überzogen und die deutschen Verluste in Afghanistan im Vergleich zu jenen der Verbündeten relativ gering. Die Tankstellen seien angewiesen, Benzin nur gegen Bezugsscheine abzugeben und nicht mehr als zehn Liter pro Tankvorgang (Diesel für Lkw: 100 Liter). Außerdem bittet die Kanzlerin, überflüssige Fahrten zu unterlassen, und wirbt um Verständnis, daß alle Charterflüge in Urlaubsregionen eingestellt worden sind.
Bei 20 Liter Benzinzuteilung pro Monat können Berufspendler ihre Arbeitsstelle nicht mehr erreichen. Zwar bezahlt das Arbeitsamt ein Ausfallgeld in Höhe des Arbeitslosengeldes, doch dieses ist auf sechs Wochen befristet. Die Opposition geißelt die Regierung, doch bessere Konzepte hat sie natürlich nicht vorzuweisen.
Vor jeder jüdischen und amerikanischen Einrichtung in Deutschland stehen jetzt schwerbewaffnete Polizisten. Bekannte Juden können sich nur noch mit Leibwächtern in die Öffentlichkeit wagen. Schuld daran sind allerdings nicht "Neonazis" oder "Antisemiten", sondern der Nachwuchs muslimischer Migranten, der sich nach ausgiebigen Gebeten um Allahs Hilfe für die bombardierten Glaubensbrüder im Iran bemüßigt fühlt, hier bei uns sein Scherflein im Kampf gegen "den großen Satan" beizutragen.
Vorsorge
Es gibt nichts wirklich Neues. Jetzt sind wir in der Zeit drei bis sechs Wochen nach Kriegsausbruch, Anfang Mai. Der Krieg betrifft Deutschland und kein Politiker sagt offen, warum das so ist. In Berlin, Frankfurt am Main, Hamburg, Köln und dem Ruhrgebiet wird die Lage kritisch, wegen der hohen Migranten- und Arbeitslosenanteile. Stuttgart und München sind noch relativ ruhig.
Ich unterstelle dabei weder den Arbeitslosen noch den Zuwanderern einen besonderen Hang zur Gewalt oder Kriminalität, sondern nur, daß diese Gruppen zuerst in Not geraten werden. Wer von Hartz IV bzw. Sozialhilfe leben muß, hat keine finanziellen Reserven, um die steigenden Preise auszugleichen. Genau diese Preise steigen aber jetzt, insbesondere Nahrungsmittel werden unverhältnismäßig teuerer. Rolex-Uhren und andere Luxusartikel, soweit sie noch über dem Materialwert liegen, dürften mangels Nachfrage jedoch preisgünstiger zu haben sein. Verhalten Sie sich wie in Phase 2, aber seien Sie noch vorsichtiger.
Phase 4: Neue Mitspieler
Daß der Krieg absolut nicht auf die aktuellen Teilnehmer beschränkt ist, merken wir hier, sobald vor dem Libanon das erste deutsche Schiff versenkt wird. Ob dann Merkel, Steinmeier und Jung ebenso überheblich lachen, wie damals, als sie deutsche Staatsbürger als Zielscheiben in den Nahen Osten geschickt haben?
Nicht umsonst spricht die Kanzlerin dauernd im Fernsehen und erklärt uns, daß wir in unverbrüchlicher Solidarität zu Israel stehen und damit die historische Aufgabe Deutschlands erfüllen werden. Dazu gehört natürlich die ständige Lieferung von Kalaschnikov-Futter nach Afghanistan (die Taliban haben keine Kanonen).
Auf dem Spieltisch steigt der Einsatz, denn die Amerikaner brauchen eine Entlastung. Folglich gewähren sie ihren kurdischen Freunden weitgehende Autonomie und Hilfe bei der Gründung eines eigenen Staates. Dieser Staat umfaßt Teile des Irak, aber auch Teile der Türkei und des Iran. Die Führung des Iran wird sich ruhig verhalten, sie hat bereits einen Krieg am Hals. Um Kurdistan kann sie sich kümmern, wenn die USA ausgeblutet sind. Nur die türkischen Freunde der Amerikaner sehen das nicht ganz so gelassen, denn schließlich gibt es nach türkischer Auffassung gar keine Kurden, sondern nur ein paar Bergtürken, die man beim Mutterland halten muß. Und wenn man deswegen die bergtürkischen Teile des Irak und des Iran an die Türkei angliedern muß, wird man das tun. Die Türkei besitzt genügend Soldaten für einen Bodenkrieg.
Jetzt stellt sich die Frage, welcher arabische Staat als nächster zerfällt. Wird das saudische Königshaus weggefegt? Die Regierung von Kuwait? Oder gar die Regierung von Ägypten? Die Antwort ist: JA. Nur auf die Reihenfolge möchte ich mich nicht festlegen. Jedenfalls sind unsere armen israelischen Freunde (deren Existenzrecht zu sichern laut Kanzlerin die zentrale Aufgabe der Bundesrepublik Deutschland ist) nach und nach von immer mehr islamischen Republiken umgeben, die es gar nicht so gerne gesehen haben, daß Israel in reiner Notwehr einen Nuklearkrieg gegen ihre muslimischen Brüder begonnen hat.
Aber das ist nicht unsere Hauptsorge. Die Teuerung hat weiter zugenommen und die Regierung erwägt die Einführung von Lebensmittelmarken, um die Versorgung der Bevölkerung zu sichern. In einigen deutschen Großstädten wurden bereits Supermärkte und Kaufhäuser von organisierten Banden geplündert (hauptsächlich Jugendliche mit Migrationshintergrund, aber auch frustrierte Deutsche).
Doch das ist gar nichts verglichen mit den Zuständen in Frankreich. 2005 haben wir schon gesehen, wie wunderbar französische Autos brennen, in Paris oder anderen Städten. Und jetzt sehen wir in den Nachrichten, wie gut französische Städte brennen. Oder wie französische Polizisten auf jugendliche Einwanderer schießen, nur weil diese Polizisten flambieren wollen. Aus reiner Langeweile, die wollen ja nur spielen, ehrlich. Ein ganz tolles, packendes Spiel, eine Art Real-Life-Egoshooter. So nennt es jedenfalls die Marketingabteilung, das Lexikon bezeichnet das ganz banal als Bürgerkrieg. Diese Phase dauert Monate und sie eskaliert langsam. In Deutschland schließen immer mehr Firmen, weil die Transportkosten nicht mehr zu bezahlen sind. Die Wirtschaft hier muß sich umstrukturieren. Aber noch geht es Deutschland gut, im Gegensatz zu den USA. Bei uns sind es Hunderte von Kilometern, dort drüben Tausende. Abgesehen vom Ruhrgebiet liegen unsere Städte recht gut über das Land verteilt, in den USA ballen sich die Städte im Nordosten (und Südwesten), die Nahrungsproduktion hingegen im "mittleren Westen", also im südlichen Teil des Zentrums. Schlecht versorgte, hungernde Leute sind gefährlich, vor allem, wenn sie wie die Amerikaner bis an die Zähne bewaffnet sind.
Überlebenstips
Verzeihung, für Vorsorge ist es leider schon zu spät. Gut, das eine oder andere bekommen Sie vielleicht noch, aber das sind Glücksfälle. Sie haben das Gefühl, daß es von Tag zu Tag schlechter geht - und das Gefühl trügt Sie nicht. In dieser Phase wird es enger.
Haben Sie genügend Multivitaminpillen? Leben Sie von den Lebensmittelrationen und nehmen Sie täglich eine dieser Pillen. Betrachten Sie das als eine willkommene Gelegenheit, ein paar Kilo abzunehmen, und sparen Sie Ihre Vorräte noch auf. Bis auf das Klopapier, das dürfen Sie gerne benutzen.
Fallen Sie auf gar keinen Fall auf! Wenn Ihr Nachbar über die Hunger klagt, klagen Sie mit! Hüten Sie sich vor dezenten Hinweisen, daß ein wenig Vorsorge das alles erspart hätte, denn Ihr Nachbar ist im Zweifelsfall Ihr Feind, auch wenn Sie sich schon dreißig Jahre kennen sollten.
Finanzielles
Oh ja, der DAX ist unter 4500 Punkte gesunken und Ihre VOS verdienen jeden Tag gutes Geld. Jetzt kommt es darauf an, wie gut Ihre Nerven sind. Wann stehen Sie vom Tisch auf und räumen den Jackpot ab? Wenn Sie zu früh zugreifen, verringert das Ihren Gewinn. Warten Sie zulange, bricht das Bankensystem zusammen und Sie verlieren alles.
Angenommen, Sie räumen ab. Entweder Sie bezahlen Ihre Schulden damit (Hypotheken usw.) oder Sie benutzen das Geld, um damit auf dem Schwarzmarkt einzukaufen. Der Euro wird nicht mehr lange existieren, spätestens in Phase 6 löst er sich in Wohlgefallen auf.
Aber warum sollten Sie jetzt Schulden zurückzahlen? Weil noch genug Staat da ist, um diese Schulden einzutreiben. Die Banken schließen, Sie kommen nicht mehr an Ihr Geld, aber zugleich verlangen diese Banken, daß Sie weiterhin Ihre Hypotheken bedienen. Gläubiger werden alles tun, um Geldforderungen in Sachwerte umzuwandeln. Und das geht am einfachsten, indem sie in Ihr Vermögen vollstrecken, soweit Sie ein Schuldner sind. Man wird versuchen, Ihnen Haus und Hof wegzunehmen, um so in der Krise Vermögenszuwachs für die Zeit danach zu erlangen.
Phase 5: Weltwirtschaftskrise
Von Bombenanschlägen der jeweiligen muslimischen Mitbewohnern abgesehen hat es bis jetzt in den westlichen Ländern noch keine Kriegshandlungen gegeben. Abgesehen davon, daß Paris brennt, Rom, Berlin... aber auch das sind nur unsere netten muslimischen Mitbewohner, keine feindlichen Soldaten. In Klein- und Mittelstädten ohne jüdische oder amerikanische Einrichtungen merkt man noch wenig vom Bürgerkrieg.
Höchstens die Kanzlerin fällt langsam lästig, wenn sie im Fernsehen immer noch erklärt, daß wir in unverbrüchlicher Solidarität zu Israel stehen und damit die historische Aufgabe Deutschlands erfüllen werden. Nur leider ist von der Bundeswehr nicht mehr viel übrig, das für das Existenzrecht Israels ins Gras beißen kann. Die gut ausgerüsteten Bodeneinheiten hat die Kanzlerin in Afghanistan verheizt, die besten Schiffe der Marine liegen vor der Küste des Libanon auf Grund.
Zugegeben, die Amerikaner hat es härter getroffen. Allein die beiden versenkten Flugzeugträger... Außerdem müssen die Marines die Stützpunkte in den neuen Islamischen Republiken am Golf sichern, gegen die Terrorkommandos, die mit Unterstützung der Revolutionsregierungen gegen die Amerikaner vorgehen.
Dafür haben unsere türkischen Freunde mittlerweile alle Bergtürken unter den Schutz ihrer Truppen gestellt. Allerdings haben kurdische Rebellen Pipelines und Staudämme gesprengt, das eroberte Gebiet muß erst einmal aufgebaut werden. Zum Glück hat die deutsche Bundeskanzlerin bereits versichert, sich für die großzügige Vergabe von EU-Mitteln für diesen Zweck einzusetzen.
An den Weltbörsen bricht von einem Tag auf den anderen die Panik aus. Kursstürze um 1000 Indexpunkte an einem Tag übertreffen alles, was bis jetzt erlebt wurde. Auslöser dafür war ein Hedgefonds, der seine Kredite nicht mehr prolongieren konnte und Insolvenz anmelden mußte. Dieser ersten Multi-Milliarden-Pleite folgten im Stundentakt die nächsten, wodurch Aktienpositionen liquidiert werden mußten, um Kredite zu tilgen. In den folgenden Tagen müssen zahlreiche Unternehmen Insolvenz anmelden. Dem einen werden die Kredite gekündigt, dem anderen brechen die Kunden weg, dem dritten die Lieferanten. Die hochqualifizierten und noch weitaus höher bezahlten Manager rennen völlig konzeptlos herum und verbarrikadieren sich in ihren Vorstandsbüros, um nicht von ihren Arbeitern gelyncht zu werden.
Überlebenstips
Dank der fortgesetzten Teuerung sind Bedürftige auf Suppenküchen und andere öffentliche Versorgung angewiesen. Verhalten Sie sich unauffällig! Zwar sind solche Verteilstellen mögliche Ziele für Anschläge, aber die Wahrscheinlichkeit, daß es Sie trifft, ist recht gering, wenn Sie nicht gerade in den Brennpunkten leben. Ihre Nachbarn hingegen achten ganz genau darauf, ob es Ihnen besser geht. Wenn Sie also nicht unrasiert und abgerissen bei der Suppenküche auftauchen, kommen die auf den Gedanken, daß bei Ihnen etwas zu holen sei...
Seien Sie vorsichtig beim Lüften, wenn Sie gekocht haben. (Ja, gönnen Sie sich gelegentlich etwas aus Ihren Vorräten, aber zelebrieren Sie das als Fest. Sie werden diese Vorräte noch dringend brauchen.) Passen Sie auf Ihre Kinder auf, wenn die in der Nachbarschaft erzählen, daß bei Ihnen im Keller noch 800 Dosen Ravioli stehen, organisieren die lieben Nachbarn bei Ihnen eine Essensausgabe.
Erinnern Sie sich an die Bücher über Handwerkstechniken? Jetzt haben Sie Zeit, die zu lesen. Üben Sie ein bißchen, eignen Sie sich neue Fertigkeiten an. Beschäftigen Sie so Ihre Familie, das lenkt von den Sorgen ab.
Finanzielles
Räumen Sie den Tisch ab! Die Banken werden in Kürze schließen. Verkaufen Sie Ihre Optionsscheine und tilgen Sie Schulden oder treten Sie selbst als Immobilienhai auf, der jetzt Anderen billig abkauft, was diese nicht mehr bezahlen können. Seien Sie dabei allerdings vorsichtig, manche Leute neigen zu Gewaltausbrüchen. Noch wird man Sie bestenfalls verprügeln, noch wird nicht gestochen oder geschossen. Allerdings brauchen Sie nicht damit zu rechnen, daß die Polizei Ihnen helfen wird. Die ist zu sehr damit beschäftigt, Politiker, Amtsgebäude sowie jüdische, amerikanische und britische Einrichtungen zu beschützen.
Mit genügend Euros bekommen Sie immer noch Gold oder Silber. Wenn der DAX auf 3000 Punkte gesunken ist, haben Sie jetzt 75.000 Euro auf der hohen Kante. Allerdings brauchen Sie entweder einen Dummen, der Ihre Scheine kauft, oder Sie halten sie bis zum Ende der Laufzeit, wo Ihnen die Bank eine "Barabfindung" bezahlt (natürlich nicht in bar, sondern aufs Konto überweist). Sollten die Banken noch geöffnet haben, lassen Sie sich das Bargeld auszahlen. Und da ein Krügerrand derzeit nur 25.000 Euro kostet, haben Sie Ihren Einsatz immerhin verdreifacht.
Phase 6: Währungskrise
Unsere iranischen Freunde haben gerade einen größeren Anschlag in Deutschland verübt (oder unsere Freunde von der Mossad, der CIA oder NSA, die haben Übung, als Iraner aufzutreten). Oder sie haben eine Mittelstreckenrakete auf München abgefeuert (oder unsere amerikanischen Freunde, oder unsere israelischen Freunde, die haben wunderbare Unterseeboote, von denen aus man "iranische" Marschflugkörper auf deutsche Städte abfeuern kann). Jedenfalls kann unsere Kanzlerin jetzt endlich zeigen, daß wir in unverbrüchlicher Solidarität zu Israel stehen und damit die historische Aufgabe Deutschlands erfüllen. Das heißt, wir erklären dem Iran den Krieg und ziehen Reservisten ein. Die haben zwar kaum Waffen und keine Transportmittel, aber falls Israel Kanonenfutter braucht, können wir welches hinschicken.
Wenn es Sie erwischen sollte, legen Sie jedes Rechtsmittel ein, das Ihnen zur Verfügung steht. Ja, Sie können auch untertauchen und sich verstecken, nur wäre das illegal, also werde ich mich hüten, Ihnen das zu empfehlen. Es gibt jedoch genügend Menschen in Deutschland, die so vehement für Israel eingetreten sind, daß die sich ganz bestimmt danach drängen, jetzt mit der Waffe in der Hand dieses Land zu verteidigen. Michael Friedmann zum Beispiel, und alle Mitglieder jüdischer Gemeinden zwischen 16 und 60. Wenn die nicht kämpfen wollen, warum wir? Außerdem wäre es unfair, tapferen Verteidigern ihres Heimatlandes die wenige Transportplätze nach Israel wegzunehmen. Soviel Solidarität sollten wir zeigen.
Dafür nehmen wir großzügig Flüchtlinge aus dem gelobten Land auf. Wenn wir schon Gutes tun, werden wir natürlich darüber reden. Soll ruhig die ganze Welt wissen, daß wir arme, verfolgte Juden südlich von Karlsruhe unterbringen, in sauberen, großzügigen Häusern, in offenen, gut erreichbaren Dörfern. Zeigen wir unseren arabischen Freunden ruhig, daß wir in unverbrüchlicher Solidarität zu Israel stehen und damit die historische Aufgabe Deutschlands erfüllen.
Obwohl es uns schwer fällt, denn der Staat treibt zunehmend in die Insolvenz. Falls Sie mit dem Begriff "Fiat Money" nicht vertraut sind: Das, was wir Geld nennen, sind letztlich Schulden. Die tausend Euro, die Sie zur Sparkasse getragen haben, legen die nicht etwa in ihren Tresor. Sie erhalten dafür einen Schuldschein, auch wenn darauf "Sparbuch" steht. Ihr Geld hat jetzt das Schuhgeschäft zwei Häuserblocks neben der Sparkasse, das dafür der Sparkasse ebenfalls einen Schuldschein ausgestellt hat, der in diesem Fall "Kreditvertrag" heißt. Und das Schuhgeschäft zahlt damit seine Lieferanten...
Aber mehr brauchen wir nicht. Das Schuhgeschäft kann leider seine Kredite nicht mehr bedienen, weil die Lieferanten nichts mehr liefern können, der Transport zu teuer geworden ist und die Kunden sich keine Schuhe mehr leisten können. Gut, ein bankrottes Schuhgeschäft kann sich die Sparkasse leisten, aber wenn auch der Metzger und der Schlüsselladen schließen müssen... Jedenfalls sind jetzt Ihre tausend Euro weg und Ihr schönes Sparbuch besitzt nur noch den Heizwert, den es im Ofen hat.
Wenn niemand mehr dem Staat Geld leihen kann, hat der Staat kein Geld mehr zum Ausgeben. Zu diesem Zeitpunkt zahlen Firmen kaum noch Steuern, weil sie die Arbeit eingestellt haben. Der Handel ist zum Erliegen gekommen, weshalb auch keine Mehrwertsteuer mehr fließt. Alles in allem brechen dem Staat die Einnahmen weg, während die Ausgaben sogar steigen, denn die Beamten müssen weiterhin bezahlt werden (vor allem die Personenschützer, die unsere Politiker vor den Danksagungen des Volkes bewahren). Außerdem kosten die Suppenküchen Geld, Hartz IV muß ausgezahlt werden, Renten... alles, was das Volk noch einigermaßen ruhig stellt.
Anders als zu Zeiten der Deutschen Mark herrscht die deutsche Regierung nicht mehr über ihre Währung (Volkswirte bitte überlesen, ich weiß durchaus, daß die Deutsche Bundesbank nicht weisungsgebunden war). Damals hätte die Regierung ein Gesetz erlassen können, das die Notenpresse anwirft. Korrekt ausgedrückt, hätte sich die Regierung das Geld bei der Deutschen Bundesbank geliehen. Die Währungshoheit liegt jetzt jedoch bei der Europäischen Zentralbank und die EZB läßt sich nicht durch ein Bundesgesetz zum Gelddrucken zwingen.
Natürlich geht es anderen europäischen Regierungen genauso, aber dort gibt es anders als in der Regierung Merkel noch ein paar Politiker mit Rückgrat, was dazu führt, daß Italien die neue Lire druckt und Frankreich den neuen Franc. Deutschland hingegen... Nun ja, Merkel, Steinbrück und Komplizen haben keine Ahnung, was man da macht, aber die Fachleute jener zwölf (rein zufällig jüdischen) Großbanken, denen der amerikanische Dollar gehört, wissen da Abhilfe. Der deutsche Staat gibt einfach Schuldscheine aus, die als gesetzliches Zahlungsmittel umlauffähig gemacht werden.
Das sind im Prinzip Wechsel, die jedoch ohne Auf- bzw. Abgeld weitergegeben werden können. Bei dem Papier, das Sie derzeit im Geldbeutel haben, garantiert die EZB, daß es eine Kaufkraft von 100 Euro besitzt, denn auch das sind nichts anderes als Schuldscheine. Beim Notgeld garantiert eben die Bundesregierung, daß dieser Zettel einen Wert von 100 Euro besitzt. Irgendwann, in besseren Zeiten, können Sie damit zur Bank gehen und wieder die vertrauten Schuldscheine der EZB dafür erhalten.
Dieses Notgeld ist übrigens nichts anderes als die von früheren Zeiten bekannte Kriegsanleihe. Das Notgeld wird zurückbezahlt, wenn der Krieg gewonnen ist, und sollten wir ausnahmsweise nicht gewinnen, dann... Na ja, das verlangt uns allen Opfer ab, nicht wahr? Ganz nebenbei wird der Zahlungsverkehr nur noch mit diesem Notgeld abgewickelt, weil alle Leute die verbliebenen "echten" Euros zurückhalten. Das war zu allen Zeiten so, das passiert auch diesmal.
Anders als früher brauchen wir diesmal das Zeug nicht einmal mehr zu drucken, das heißt, die Regierung gibt elektronische Karten heraus, vielleicht sogar als Chips, die in die Haut implantiert werden. Wenn Sie an das Geld Ihres Nachbarn wollen, hacken Sie ihm eben die Hand ab. Und übertragen Sie seinen Kontostand, bevor der Verwesungsgeruch zu penetrant wird. Aber sicher hat der Staat auch dagegen Vorkehrungen getroffen.
Falls Sie die Bibel kennen (oder wissen, wo Sie eine finden), da ist die Rede von einem "Zeichen des Tieres", ohne das man nichts mehr kaufen oder tauschen kann. Aber das ist natürlich reiner Zufall, und daß der Vater unserer hochverehrten Frau Bundeskanzler (die in unverbrüchlicher Solidarität zu Israel steht und damit die historische Aufgabe Deutschlands erfüllt) Pfarrer war, muß Sie auch nicht irritieren.
Sollten Sie diesem Chip entgehen wollen (was die Bibel Ihnen dringend anrät, aber wer glaubt schon einem so alten Schinken), dann müssen Sie ab jetzt von Ihren Vorräten leben. Wenn Sie Pech haben, wird man Ihnen jedoch Wasser und Strom abstellen, außerdem besuchen Sie ein paar energische Herren in Uniform, die Sie ganz freundlich und fast ohne Einsatz des Polizeiknüppels auf Ihre staatsbürgerlichen Pflichten hinweisen werden.
Allerdings gehen dem Land langsam die Polizisten aus, nachdem vor dem Kanzleramt, den Ministerien, den Parteizentralen, den jüdischen, amerikanischen und britischen Einrichtungen genügend davon zusammengeschlagen oder in die Luft gesprengt wurden. Was noch da ist, sichert das Leben der Kanzlerin und der Spitzenpolitiker, denn soweit geht die Solidarität der Kanzlerin zu Israel auch nicht, daß sie ein paar Synagogen beschützen läßt, während eine große Menge Wähler das Kanzleramt stürmen wollen.
Ohne diesen Chip gilt für Sie eine einfache Rechnung: Jedes Kilo Übergewicht bedeutet 7.000 kcal, die Sie "eingelagert" haben. Davon können Sie drei bis fünf Tage leben. Ein Zentner zuviel auf den Rippen bedeutet ein halbes Jahr (zwei Vitaminpillen pro Tag sollten Sie sich allerdings gönnen - und genügend Wasser). Ihr Arzt wird Ihnen bestimmt abraten, und wie gut Sie das überstehen, wage ich nicht vorauszusagen. Aber es kann funktionieren...
Überlebenstips
Die Situation gerät langsam außer Kontrolle. Rechnen Sie mit einer beginnenden Anarchie, auch in Deutschland. Wer sollte die noch verhindern? Die Bundeswehr wurde sinnlos verheizt, die Polizei schützt vielleicht noch das Kanzleramt und die Ministerien, ansonsten wird sie sich hüten, noch irgendwo in Erscheinung zu treten. Und Sie? Sie sollten es ebenfalls vermeiden, irgendwo in Erscheinung zu treten. Eine Maus, die sich versteckt, wird nicht von der Katze gefressen.
Finanzielles
Für Vorsorge ist es natürlich zu spät. Für ein paar Goldmünzen (oder einem Koffer voll ECHTER Euros) können Sie sich jetzt einen Bauernhof kaufen, oder ein Landhaus, einen Rolls Royce... In solchen Zeiten haben Rothschilds & Co. die Grundlagen riesenhafter Vermögen gelegt. Aber Vorsicht! Ein Objekt geht, aber wenn Sie richtig einsteigen wollen, sollten Sie auch eine Leibwache bezahlen können.
Phase 7: Der Weltkrieg beginnt
Ob zu diesem Zeitpunkt noch unsere Kanzlerin von unverbrüchlicher Solidarität zu Israel und der historischen Aufgabe Deutschlands reden wird, ist unwahrscheinlich. Vermutlich hat sie sich bereits in Sicherheit gebracht, mitsamt ihrer Regierung. Sollten Sie an einer Laterne einen Gehenkten baumeln sehen, denken Sie sich nichts dabei, das ist ein Politiker, der kürzlich den Dank des Volkes empfangen hat.
Unsere amerikanischen Freunde haben Vietnam im weitaus größeren Maßstab wiederholt. Ein paar Flugzeugträger sind versenkt, Israel hat die biblische Schlacht von Armageddon gewonnen, aber das Land ist unbewohnbar, New York in die Luft geflogen... Bedienen Sie sich aus der einschlägigen Literatur, da gibt es genug Anregungen.
Die Chinesen haben inzwischen ernsthafte Probleme im eigenen Land, denn das Millionenheer ihrer Arbeitssklaven hat keine Beschäftigung mehr - und kein Einkommen. Denn wohin sollten die Produkte geliefert werden? Die Amerikaner können längst nicht mehr bezahlen, auf der anderen Seite des Pazifiks herrscht Bürgerkrieg.
Jetzt muß die chinesische Staatsführung ihre Bevölkerung anderweitig beschäftigen. Da gibt es eine Insel, Formosa genannt, oder auch Taiwan. In besseren Zeiten haben die Amerikaner dafür gesorgt, daß Rotchina die Taiwanesen in Ruhe läßt. Jetzt hingegen... Die Olympiade findet sowieso nicht mehr statt, also können die Chinesen dieses kleine territoriale Problem bereinigen.
Ach ja, Israel... Dem Land fehlt der Nachschub aus den USA. Die können zwar noch Mekka und Medina atomar bombardieren, oder ein paar andere Städte weltweit, dank ihrer wunderbaren atomwaffentragenden Unterseeboote, aber das Land wird trotzdem überrannt. Die Muslime sind wirklich sauer... Und der jüdischen Armee fehlt der amerikanische Nachschub, also fehlt den Juden dort bald ihre Armee.
Finis
Was passiert bei uns? Fallen die Russen ins Land ein? Ja, womöglich. Die Welt, die wir kennen, geht jetzt unter. Endgültig. Und Sie? Ihnen wünsche ich viel Glück! Der Untergang führt zur "Stunde Null" und zu einem neuen Anfang. Wie viele Menschen sind gestorben - oder werden noch sterben, in den Monaten nach der Stunde Null? Millionen? Ganz sicher. Milliarden? Vielleicht.
Aber jeder Untergang birgt in sich den Neuanfang. Vielleicht beginnt jetzt eine bessere Welt, jene Welt, auf die wir alle hoffen. Die Phasen 0 bis 7 ergeben sich aus Analyse und Extrapolation. Natürlich ist das kein Fahrplan, der zwanghaft eingehalten werden muß. Die Phasen gehen ineinander über, verschwimmen und sind nicht klar getrennt. Womöglich gibt es doch noch eine Möglichkeit zur Umkehr, an irgendeinem Punkt, der den Untergang noch abwendet.
Den Ablauf weiterzuführen, hieße zu spekulieren und eigenes Wunschdenken zu formulieren. Ich kann nicht in die Zukunft sehen, nur einen Entwicklungsweg aufzeigen, der sich durch Nachdenken ergibt. Wenn Sie das durchgelesen haben, tun Sie mich ruhig als Spinner ab, das ist nicht schlimm. Schlimm wäre nur, wenn Sie auf jegliche Vorbereitung und Vorsorge verzichten. Nicht für mich, ich halte mich nicht für so wichtig, daß ich um jeden Preis überleben will. Aber wenn SIE überleben wollen, sollten Sie dafür sorgen.
JETZT!
Quelle: http://www.michaelwinkler.de/
Phasenmodell zur bevorstehenden Krise
Es gibt viele Krisenszenarien. Manche sind eher oberflächliche Annahmen, andere gehen ins Detail. Viele beschäftigen sich mit den Auswirkungen auf den Einzelnn, bei wieder anderen steht das Volk oder die Welt als ganzes im Mittelpunkt.
Interessante Überlegungen zur bevorstehenden Krise stammen von Michael Winkler. Michael Winkler ist Publizist, Satiriker, Politik-Kritiker und er schreibt geniale Kolumnen zu den Hintergründen von Politik, Finanzen und Weltgeschehen. In seinem Phasenmodell hat er mögliche Krisenszenarien skizziert und versucht, die einzelnen Phasen Geschehnissen der Gegenwart zuzuordnen, um daraus Maßnahmen für die Zukunft abzuleiten.
Mit freundlicher Genehmigung des Autors dürfen wir an dieser Stelle sein Phasenmodell wiedergeben.
In Kurzform bezeichnen die Phasen folgendes:
* 0 - Ausgangszustand, die Ruhe vor dem Sturm
* 1 - Beginn der Ereignisse, die zum Zusammenbruch führen
* 2 - Erste Versorgungsmängel - hauptsächlich über den Preis spürbar, Störungen in den Lieferketten
* 3 - Merkbare Versorgungsmängel, Güter des täglichen Bedarfs zeitweise nicht mehr zu bekommen
* 4 - Zusammenbruch des Bankensystems, bürgerkriegsähnliche Zustände
* 5 - Währungsreform, evtl. Kriegsrecht bzw. Notstandsgesetze, Allparteienregierung. In dieser Phase könnte der vielgefürchtete "Chip" kommen, das implantierte Zahlungsmittel mit den interessanten Zusatzfunktionen.
* 6 - Zusammenbruch der Ordnung, Bürgerkrieg, Anarchie
* 7 - Krieg - vermutlich Einmarsch der Russen
* FINIS - Katastrophen durch Atombomben, Impakte, Polverschiebung - die berühmte Stunde Null
Danach Neuanfang. Die Phasen können je nach Auslöser ein wenig anders aussehen, in der Schwere ihrer Auswirkungen werden sie jedoch den hier beschriebenen Ereignissen vergleichbar sein.
Phasenzähler - wie weit sind wir schon?
2,6 seit 1. Januar 2009
PHASE 0 - Der Ausgangszustand
0,5 - 26.07.2007
Die halbe US-Flotte ist im persischen Golf versammelt, darunter drei Flugzeugträger. In China bahnt sich eine Lebensmittelknappheit an, die bei uns zu Preissteigerungen führt. Zusätzlich wird in Italien der Hartweizen knapp, was ebenfalls zu erhöhten Preisen beiträgt. Erdöl erreicht neue Höchstpreise, gleichzeitig verfällt der Dollar. Zwei kleinere Hedgefonds sind zusammengebrochen. Kleinere Münzhändler schaffen es nicht mehr, die Nachfrage nach Silber und Gold zu befriedigen und verkaufen zu erhöhten Preisen. Gold nähert sich der "magischen" Marke von 700 US-$ pro Unze und den Notenbanken geht das Gold aus, um den Preis zu drücken. China und Rußland suchen Anlagemöglichkeiten für ihre Papierdollars, bevor diese wertlos werden. Der DAX geht seit Tagen nur noch nach unten, ohne wie bisher bald wieder ins Plus zu drehen. Die Hypothekenkrise in den USA hat sich ausgeweitet, die Krisen in Spanien und England zeichnen sich ab. FED und EZB pumpen immer mehr Geld ins Wirtschaftssystem.
0,6 - 05.08.2007
In der vergangenen Woche sind zwei Versuche gescheitert, den DAX wieder nach oben zu bringen. Der erste, am Dienstag, hat noch einen zeitweiligen Anstieg gebracht, der zweite, am Donnerstag, ist völlig verpufft. Die Finanzmärkte werden von Tag zu Tag instabiler.
0,7 - 11.08.2007
Das Welt-Finanzsystem wackelt. Oder soll ich besser das Bild eines Dammes bemühen, bei dem sich immer mehr Löcher öffnen, durch die Wasser eindringt und vor dem die Zentralbanken fieberhaft Sandsäcke schleppen? In den letzten Monaten sind ELF größere Hedgefonds zusammengebrochen und insolvent geworden. Die Buchverluste belaufen sich auf 5.000 Milliarden Dollar - mehr als dem doppelten der deutschen Staatsverschuldung.
Die Auswirkungen sind fühlbar: Sie können derzeit kaum noch Gold oder Silber kaufen. Metallhändler stellen den Handel ein oder berichten von mehrwöchigen Lieferzeiten. Der Preis wird übrigens von der Rothschild-Bank in London festgelegt, dafür gilt nicht das freie Spiel von Angebot und Nachfrage. Der Goldpreis ist das sicherste Krisenbarometer, deshalb versucht "man", diesen möglichst niedrig zu halten. Dadurch wird die Explosion nur um so heftiger.
0,8 - 30.08.2007
Alles scheint so ruhig an den Börsen, die Krise ist bewältigt. Dafür werden in Kürze in Deutschland Fleisch und Käse teurer, die Bauern hingegen bekommen von den gesteigerten Preisen wenig bis gar nichts ab. Vielleicht ist es bei mir beginnende Paranoia und ich sollte gelassen meinen Phasenzähler auf 0,5 herabsetzen. Aber gerade das, was offenkundig passiert, der Ausverkauf der Landesbanken, die ständige Betonung, man hätte alles im Griff, das veranlaßt mich, meinen Zähler auf 0,8 zu setzen.
0,9 - 14.09.2007
Im Internet herrscht Krisenstimmung, weil eine B52 mit sechs Atomsprengköpfen an Bord über die USA geflogen ist, ohne daß die Leitstellen Bescheid gewußt haben. Die Luftverteidigung der USA wird für einen Tag auf den Boden gehalten. Es riecht nach Terroranschlag, wie am 9. September 2001.
Entscheident ist jedoch der Goldpreis - der seit dem 12. September die wichtige Grenze von 700 Dollar pro Unze überschritten hat.
PHASE 1 - 9. November 2007
Der Goldpreis ist noch über 800 Dollar, die Leitwährung des großmächtigen Imperiums verfällt. Wir bekommen die Auswirkungen zu spüren, zuallererst an der Zapfsäule, doch bald auch in den Lebensmittelläden. Die Weltlage wird von Tag zu Tag unsicherer. Die Türkei hat sich in Washington die Erlaubnis geholt, im Nordirak einzugreifen und unser aller Kanzlerin wird instruiert, in welcher Form Deutschland zu helfen hat. Selbstverständlich erst nach Frankreich, die Rangfolge muß schließlich gewahrt bleiben.
Reicht das aus, um die Phase 1 zu verkünden? Ich meine, ja. Phase 1 ist die letzte Gelegenheit, die eigenen Vorräte aufzufüllen und sich auf schwere Zeiten vorzubereiten. Der Sturm ist noch nicht aufgezogen, aber die Sturmwarnung ist ergangen. Ein vernünftiger Kapitän läßt alles vertäuen, was im Sturm gefährlich werden kann, und holt die ersten Segel ein. Ein unvernünftiger Kapitän nützt die ersten Böen, um mehr Fahrt zu machen, aber er riskiert dabei sein Schiff.
Es wird eng für die USA. Und je enger es für die USA wird, desto bleihaltiger wird die Luft. Die USA bewältigen Krisen, indem sie diese nach außen projizieren, einen Weltkonflikt inszenieren.
Gold und Silber sind stark gestiegen. Sie müssen viel mehr Geld bezahlen, als wenn Sie schon in Phase 0,5 gekauft hätten. Womöglich wird noch einmal eine Korrektur stattfinden... Aber Sie spielen Hazard, wenn Sie sich darauf verlassen. Das wissen Sie hoffentlich.
Ratschläge:
Sie bekommen jetzt noch alles, was Sie haben wollen. Gehen Sie zum Zahnarzt und lassen Sie Ihre Zähne kontrollieren. Ziehen Sie gegebenenfalls den Ersatz von Plomben / Kronen / Brücken vor. Jetzt geht das noch alles. Anstehende Operationen sollten ebenso stattfinden wie die Inspektion Ihres Autos oder Reparaturen an Ihrem Haus / Ihrer Wohnung. Falls Sie mit einer Steuererstattung rechnen, beeilen Sie sich mit der Steuererklärung, solange der Staat dafür noch das Geld besitzt.
Füllen Sie Ihre Gefriertruhe und kaufen Sie Konserven, jetzt gibt es alles in beliebigen Mengen. Nehmen Sie konsequent doppelt soviel an Konserven, Nudeln, Reis und anderen lagerfähigen Produkten mit nach Hause, wie Sie sonst einkaufen würden, dann wächst Ihr Vorrat wie von selbst. Denken Sie auch an Wasser und Getränke (darunter fallen allerdings nicht Bier, Wein und Spirituosen). Füllen Sie unbedingt Ihren Heizöltank, auch wenn derzeit nur 500 Liter hineinpassen.
Wenn Sie Medikamente benötigen, gehen Sie zum Arzt und lassen Sie sich einen Vorrat für ein halbes oder besser ein ganzes Jahr verschreiben. Kaufen Sie Aspirin (das Original ist zu teuer, aber z.B. die 500mg-Tabletten von ASS Ratiopharm lassen sich halbieren (ersetzt die 300 mg) oder vierteln ("100" mg). Denken Sie an Mittel zur Wundreinigung (z.B. Betaisodona) oder gegen Verstauchungen (Voltaren, Mobilat etc.). Was Sie nicht in der Apotheke kaufen sollten, sind Multivitaminpräparate. Beim Discounter (ALDI, Norma) bekommen Sie zum Apothekenpreis die sechsfache Menge. Und die brauchen Sie auch, kaufen Sie ruhig 500 Stück davon.
1,1 - 29.11.2007
Abwiegelung vor Weihnachten: Öl und Gold gehen runter, Dollar und Aktienkurse rauf. Alles in bester Ordnung, die Hypotheken- und Bankenkrise ist ausgestanden. Für Weihnachtseinkäufe fehlt den Leuten das Geld, aber zumindest in den USA überziehen die Verbraucher ihre Kreditkarten. Jeder möchte schnell noch feiern, während unsere amerikanischen Freunde ganz eifrig Flugzeugtreibstoff zu jenen Basen schippern, von denen aus der Iran gut zu bombardieren ist.
1,2 - 13.12.2007
Die amerikanische Federal Reserve, die Europäische Zentralbank, die Bank von England, die Bank von Kanada und die Schweizerische Nationalbank sichern offen zu, auch künftig bedrohten Banken mit Liquidität beizuspringen. Ein immer weiter prolongierter Wechsel wirkt als zusätzliches Geld, und heizt damit die Inflation an. Diese offizielle Zusicherung dessen, was bislang stillschweigende Praxis gewesen ist, wirkt als inflationärer Schub. Die Bankenkrise ist längst nicht ausgestanden, im Gegenteil, sie nimmt immer größere Ausmaße an.
1,3 - 21.1.2008
Innerhalb von drei Wochen hat der DAX über 1.300 Indexpunkte verloren. Die Börsen reagieren damit auf die Unsicherheit im US-Immobiliensektor, auf die enormen Verluste der Banken und auf die Rezession in den USA.
1,4 - 22.1.2008
Die US-Notenbank senkt ihre Leitzinsen um 0,75% - der Dollar ist zum Abschuß freigegeben. Das alles riecht derart nach Inszenierung... Da findet ein Kurssturz an den Weltbörsen ausgerechnet dann statt, wenn in den USA infolge eines Feiertages nicht gehandelt wird. Und genau rechtzeitig vor Eröffnung der Wall Street kommt die Zinssenkung. Der Fall der US-Aktien wurde gerade noch abgefangen. Solche Manipulationen hinterlassen Kollateralschäden...
1,5 - 21.2.2008
Die Erhöhung erfolgt aus drei Gründen, die im Zusammenwirken keine andere Reaktion zulassen:
1. Die staatliche Unterstützung der IKB, einer "Privat"-Bank, an welcher der Staat 38% Anteil hält und die einmal gegründet wurde, um den Mittelstand mit Geld zu versorgen. Diese Bank hat mindestens 8,5 Milliarden Euro Verluste durch Spekulation mit US-Immobilienpapieren angesammelt. Das deutsche Banksystem ist bereits so schwer angeschlagen, daß der Finanzminister offiziell zugibt, diese Subvention durchzuführen, um eine Kettenreaktion weiterer Bankzusammenbrüche zu vermeiden.
2. Die Unabhängigkeitserklärung des Kosovo hat die Welt dem nächsten Krieg nähergebracht. Rußland fühlt sich Serbien verbunden - und da die Merkelregierung den neuen Staat unbedingt schnellstens anerkennen mußte, wird das von den Russen nicht gerade als Beweis inniger Freundschaft betrachtet.
3. Die Steueraffäre mit der DVD aus Liechtenstein dürfte genutzt werden, um in Deutschland weitere Maßnahmen gegen die Bürger durchzusetzen. Sie zeigt deutlich die Schwäche eines Staates, der es nötig hat, Diebesgut anzukaufen, um seinen eigenen Steuersündern auf die Spur zu kommen.
1,6 - 12.3.2008
Die Währungs- und Rohstoffmärkte reagieren völlig irrational. Die Notenbanken pumpen eine Unmenge Geld in das marode Bankensystem. Selbst offizielle Medien sprechen inzwischen von manipulierten Märkten. Das kann nicht mehr lange gut gehen!
1,7 - 2.4.2008
Die Banken verkünden einen Milliardenverlust nach dem anderen, trotzdem steigen die Aktienkurse und der Goldpreis fällt. Nichts, was bisher an den Märkten gegolten hat, rechtfertigt diese Entwicklung. Das Weltfinanzsystem verhält sich völlig irrational. Hier bäumt sich auf, was längst in Agonie liegt.
1,8 - 25.4.2008
Aus den USA kommen erste Meldungen über Rationierungen des Reisverkaufs. Die "Rationierung" ist zwar lächerlich, sind es doch laut Fernsehnachrichten (n-tv) 40kg pro Person und Tag, aber immerhin - es zeigt, daß die Zeiten der unbegrenzten Versorgung zu Ende gehen. Gleichzeitig sinken Eurokurs und Goldpreis, während sich das Öl auf hohem Niveau hält.
1,9 - 22.5.2008
Ich bin an diesem Mittwoch kurz vor eins an einer Tankstelle vorbeigekommen, da kostete der Liter Super 1,539. Kurz nach sechs, an der gleichen Tankstelle, kostete er bereits 1,549. Mittlerweile habe ich in den Nachrichten gesehen, daß das Rohöl heute über 132 Dollar pro Barrel gegangen ist. Erdöl fließt über den Treibstoffpreis in jede Kartoffel ein, die auf Ihrem Tisch landet, in jedem Stück Brot, in jeder Rolle Klopapier. Wir stehen damit vor einer neuen Runde von Preiserhöhungen, die Kriterien für die Phase 2.
PS. Der Liter Benzin für fünf Mark war früher einmal eine Horrorvorstellung aus der Folterkammer der grünen Fundamentalisten. Jetzt sind wir bei drei Mark angelangt.
PHASE 2 - 4. Juli 2008
Nachdem der Benzinpreis bundesweit die Marke von 1,60 Euro pro Liter übersprungen hat, halte ich die Phase 2 für gerechtfertigt. Wir haben jetzt erkennbare Versorgungsmängel in Deutschland. Diese zeigen sich nicht in Form von leeren Regalen, sondern in Form von Teuerung.
Für uns ist der Rohölpreis auf den Weltmärkten weniger wichtig als der Literpreis an den Tankstellen. Dieser steigt derzeit schneller als der Rohölpreis, folglich löst er die Mangelerscheinungen aus. Es gibt einen saisonalen Effekt, weil jetzt die Ferien beginnen und zu diesem Zeitpunkt traditionell die Preise erhöht werden. Da allerdings der Ölpreis kontinuierlich ansteigt, brauchen wir nicht zu hoffen, daß wir an den Tankstellen noch einmal niedrigere Preise zu sehen bekommen.
Ratschläge:
Sie haben zum Glück mehr Zeit, als wenn ein Krieg ausgebrochen wäre. Deshalb führe ich hier die Ratschläge an, die im Ursprungstext unter Phase 1 angeführt worden sind:
Kaufen Sie haltbare Lebensmittel ein, auch solche, an die Sie bis jetzt nicht gedacht haben. Fertigbackmischungen zum Beispiel und Trockenhefe, wenn Sie Hefe zufügen müssen. Fünf Pfund Salz und zehn Pfund Zucker, 200 Brühwürfel, gekörnte Brühe oder Soßenpulver sind nützlich, während sich andere Hamsterer jetzt schon um Konserven prügeln. Denken Sie auch an Speiseöl, das können Sie besser lagern als tierische Fette. Legen Sie sich Wasser in 5-Liter-Kanistern zu, die Sie nach Verbrauch wieder mit Leitungswasser auffüllen.
Denken Sie auch an Knäckebrot (20 Packungen) und Schokolade (50 Tafeln). Das Brot hält sich Monate, die Schokolade Jahre. Zehn Scheiben Knäcke, eine Tafel Schokolade und eine Mutivitaminpille sind zwar nicht das, was die Deutsche Gesellschaft für Ernährungsforschung als Tagesration empfiehlt, aber ein paar Monate können Sie damit ohne Mangelerscheinung überleben.
Besorgen Sie sich Bargeld, solange die Auszahlungsautomaten noch welches ausgeben. Überziehen Sie Ihr Konto aber erst, wenn die Finanzkrise deutlich sichtbar wird. Vorher brauchen Sie nicht zu hoffen, daß die Bank am Ende ist, bevor sie Ihnen den Gerichtsvollzieher schicken kann. Das Sparschwein Ihrer Tochter halten Sie als eiserne Reserve für den Notfall vor.
Wenn Sie Daten aus dem Internet benötigen, legen Sie los. Speichern Sie diese lokal ab oder drucken Sie diese aus. Sie haben Zeit, Sie können überlegen, was für Sie wichtig ist. Eine halbe Stunde pro Tag, ein Artikel, so wächst Ihre Sammlung fortlaufend.
Als Verwaltungsbeamter oder Bankangestellter sollten Sie sich außerdem ein paar Bücher mit Titeln wie "Ich schreinere alles selbst", "Metallbearbeitung für Anfänger" oder "Mauern leicht gemacht" zulegen, nebst dem darin empfohlenen Werkzeug. Wenn die Krise sich weiter zuspitzt, braucht niemand mehr Verwaltungsbeamte oder Bankangestellte, aber Handwerker werden gefragt sein.
Tanken Sie Ihre Fahrzeuge voll und füllen Sie einen Reservekanister. Mehr ist gesetzlich nicht zulässig, ein Kanister zu 10 Liter. Sollte die Polizei Sie mit 20 Kanistern erwischen, berufen Sie sich bitte nicht auf mich, denn das ist eindeutig verboten. Obwohl die Heizölpreise sehr hoch sind, sollten Sie Ihren Heizöltank auffüllen, damit Sie gut über den Winter kommen.
Horten Sie unbedingt die Medikamente, die Sie brauchen. Sie haben noch Zeit, also geht das unauffällig. Legen Sie sich alle zwei Monate einen Vorrat für drei Monate zu, so wächst Ihr Bestand ständig an. Fragen Sie, ob diese im Kühlschrank gelagert werden dürfen. Aber dann bitte kindersicher, Herztabletten sind schließlich keine Kaubonbons!
Es gibt erste Anzeichen einer Silberverknappung; die Münzanstalten in Kanada (Maple Leaf) und USA (Silver Eagle) rationieren ihren Austoß. Silberkontrakte ("Futures") werden nur noch an Industriekunden als Barren ausgeliefert, Normalspekulanten erhalten ausschließlich Papierdollars. Wie lange Gold noch in beliebigen Mengen verkauft wird, kann Ihnen niemand voraussagen.
Wenn Sie auch nur in Ansätzen an der Zahlungsfähigkeit Ihrer Lebensversicherung zweifeln - kündigen Sie diese! Noch gibt es für Ihr Geld genügend Gold. Vergessen Sie nicht: In Gold we trust - Werterhalt seit 5.000 Jahren!
2,1 - 27.8.2008
Weder die Scharmützel in Georgien noch der rasante Preisverfall bei Euro, Öl und Gold konnten diese Phasenerhöhung auslösen, Ursache ist das absolut ungeschickte Verhalten der Bundeskanzlerin und ihre eklatante Führungsschwäche. Jedes freundschaftliche, jedes vrständnisvolle Signal an Rußland würde dort zutiefst erfreut aufgenommen. Statt dessen droht eine Frau Merkel Rußland "ernste Konsequenzen" an - aus der Position einer Maus, die einem Tiger droht. In diesem Fall paaren sich persönliche Unfähigkeit mit striktem Gehorsam, die Selbstdegradierung zur Bauernrolle. Weil Bauern auf dem Schachbrett dazu da sind, um geopfert zu werden, setze ich Phase 2,1.
2,2 - 18.9.2008
Der Phasenzähler wird hochgesetzt, weil die ach so großartige staatliche Förderbank KfW noch schnell vor dem Bankrott von Lehman Brothers 300 Millionen Euro an dieses Institut überwiesen hat. Die Amateure haben längst gewußt, daß diese Bank am Ende ist, nur die hochbezahlten Profis haben es nicht kapiert und Geld in ein schwarzes Loch geschickt. Diese Idiotie wäre sogar noch zu verkraften, sie paßt sehr gut zu einer "deutschen" Führung aus Politikern. Noch schlimmer ist, daß der deutsche Einlagensicherungsfonds ebenfalls mit sechs Milliarden Euro an der Pleite einer US-Bank beteiligt ist. Der Sicherungsfonds, der dazu da ist, um die Spargroschen von Witwen und Waisen abzusichern, ist bereits jetzt bis auf 4,6 Milliarden Euro leergeräumt worden, die Banken müssen folglich 1,4 Milliarden Euro nachschießen. Das heißt, Ihre Spargroschen sind darauf angewiesen, daß der Staat Ihnen im Notfall beispringt, also eine Kanzlerin, die bislang vor allem durch Steuererhöhungen und Fernflüge aufgefallen ist.
2,3 - 6.10.2008
In einem Punkt hat unsere Frau Merkel recht: Die Bankenaufsicht taugt nichts. Nicht nur die in Amerika, sondern auch die in Deutschland. Die BaFin ist eine Behörde, die - oh Wunder - dem Bundesfinanzministerium untersteht. Und die Vorgesetzte des Finanzministers ist, ja, richtig, die Bundeskanzlerin. Die Finanzkrise ist nicht erst gestern ausgebrochen, sondern vor über einem Jahr. Sie war sogar schon viel länger abzusehen. Das heißt, eine fähige Bundeskanzlerin hätte Zeit gehabt, den Schaden zu begrenzen. Ein fähiger Finanzminister hätte Zeit gehabt, die ihm unterstellte Behörde auf Vordermann zu bringen. Und ein fähiger Verbraucherschutzminister hätte Zeit gehabt, die Sparer besser zu schützen. Getan haben alle drei nichts, weder Merkel, noch Steinbrück, noch Seehofer.
Mit einer solchen Führung muß ich Phase 2,3 setzen. Wir arbeiten uns nicht aus der Finanzkrise hinaus, sondern immer tiefer hinein. Die Regierung hat keinerlei Konzepte. Jetzt wackelt mit der Hypo Real Estate die erste Bank, die im DAX gelistet ist. Unser gesamtes Bankensystem ist instabil geworden.
2,4 - 18.10.2008
Ich habe zwar noch immer keine Bestätigung, daß die Banken eine Direktive erhalten haben, kein Gold bzw. Metall mehr zu verkaufen, aber die Tatsache, daß die Goldhändler im Internet diese ganze Woche über kein Material anzubieten hatten, dokumentiert den Zustand eindeutig. Kein Angebot, bei gleichzeitig einbrechenden Preisen, ist widersinnig. Hinzu kommen Anrufe, in denen mir mitgeteilt wird, daß die neuen Silberzehner von den Banken nur an ausgewählte Kunden und in ganz geringen Mengen verkauft werden, also praktisch unter der Ladentheke.
Ein weiterer Faktor sind Störungen der internationalen Warenströme durch die Finanzkrise. Der Handel wird über Bankbürgschaften abgewickelt, und Banken, die sich gegenseitig nicht mehr vertrauen, werden sich hüten, füreinander zu bürgen. Deshalb bleiben Schiffe unbeladen...
Der dritte Punkt ist das hohe Tempo, mit dem das Rettungspaket für die Banken durch die parlamentarischen Gremien gepeitscht wurde. Von dieser Regierung und von dieser Kanzlerin sind wir betulicheres Handeln gewohnt, mit einer derartigen Geschwindigkeit werden nicht einmal Diätenerhöhungen durchgezogen. Das heißt also, die Hütte brennt, und zwar lichterloh. Ich halte die ergriffenen Maßnahmen nicht für grundsätzlich falsch, aber für viel zu früh. Staatsgarantien sind ein Mittel für das Ende einer Krise, nicht für deren Auftakt. Abgesehen davon sollten damit nicht die Banken gerettet werden, denn die haben das Problem verursacht, sondern die Bürger, die unter den Rendite-Spinnereien der hofierten Bankengrößen zu leiden hatten.
2,5 - 3.11.2008
Der gewichtigste Grund sind die Ausfälle im internationalen Schiffsverkehr. Die Hafenumsätze sind weltweit um ca. 50% zurückgegangen. Hafenumsätze bedeuten, daß Fracht nicht umgeschlagen wird. Und Fracht, die nicht auf Schiffe geladen wird, kommt in den Handelsmetropolen nicht an. Was dort nicht ankommt, fehlt in den Läden, fehlt im Weihnachtsgeschäft. Die Weltwarenströme kommen ins Stocken, damit fehlt der Nachschub. Bauern in fernen Ländern bleiben auf ihren Ernten sitzen, Arbeiter in anderen Ländern verlieren ihre Anstellung und ihr Einkommen. Die Zeichen stehen auf weltweiter Depression, so wie 1929.
Unsere Regierung hat als Lösung ein Konjunkturprogramm zu bieten, das allerdings vorerst nicht so genannt werden soll, trotzdem soviel kostet. Neben dem Hilfsprogramm für die Bankmanager über 480 Milliarden Euro gibt es eine Bundesbürgschaft für die Sparguthaben in Höhe von 1.000 Milliarden Euro und eben dieses Konjunkturpaket von 50 Milliarden Euro. Wir bewegen uns damit in der Größenordnung von 1,6 Billionen, dem Betrag der Staatsschulden, die in den 60 Jahren BRD angehäuft wurden.
Das Problem hinter diesen Schulden ist, daß jemand dieses Geld auf den Tisch legen muß, also ein Gläubiger. Oh ja, die Bundesbürger haben ein Billionenvermögen auf der "hohen Kante" - doch diese Guthaben sind bereits anderweitig verliehen. Eine Bank muß schließlich die Zinsen für die Guthaben erwirtschaften - und das geht nur, indem dieses Geld anderweitig ausgeliehen wird. Wenn Frau Meier 50.000 Euro von ihrem Sparbuch nimmt und dafür Bundesanleihen kauft - also ihr Geld dem Bund leiht - muß die Sparkasse die 50.000 Euro irgendwo loseisen. Das Geld fehlt folglich woanders... Die 50.000 Euro gehen ins Konjunkturprogramm, müssen aber gleichzeitig aus dem Topf der Bankensicherung nachgeliefert werden, weil die Bank sonst ins Schleudern gerät. Woher soll aber nun dieses Geld kommen? Und wenn die Banken fallen, muß die Bundesbürgschaft für die Guthaben einspringen...
Die Situation gleicht dem Versuch, mit einem 1-Kilo-Feuerlöscher drei Wohnungsbrände zu bekämpfen. Selbst wenn es bei einem Brandherd gelingen sollte, greift das Feuer von anderen Stellen erneut über und macht den Erfolg zunichte. Die Vielzahl an Rettungspaketen läßt sich letztlich nur mit der Druckerpresse finanzieren, mit der Ausweitung der Geldmenge. Das wiederum bedeutet Inflation, eine Verteuerung der Importe - mit dem Ergebnis, daß die Warenströme noch weiter zusammenbrechen, weil das Vertrauen in das Geld der Kundenländer fehlt.
China kann jederzeit 50 Millionen neue Jobs schaffen - bei der Infanterie. Phase 2,5 bedeutet, daß wir auf der Kippe stehen, zwischen Wirtschaftskrise und Weltkrieg.
2,6 - 1.1.2009
Auslöser für Phase 2,6 ist der Krieg Israels im Gaza-Streifen. Die Finanzkrise ist primär eine Vertrauenskrise, bei der Banken zu anderen Banken und Wirtschaftsunternehmen so wenig Vertrauen haben, daß sie keine Kredite mehr vergeben. Zu den menschlichen Verhaltensweisen, die am wenigsten geeignet sind, Vertrauen aufzubauen, gehört eindeutig der Krieg.
Da Israel ebenso eindeutig von den Amerikanern unterstützt wird, kann es sich kein arabischer Staatsfonds in den nächsten Wochen leisten, irgendwelche Hilfen für die USA zu vergeben. Angesichts der verfallenen Preise für Rohöl wäre es jedoch eine höchst populäre Maßnahme, die Ölförderung zu drosseln. Das schont zum einen die eigenen Reserven, zum anderen treibt das die Preise in die Höhe. Nach einer angemessenen Frist, wenn wieder Friede herrscht, wird die Förderung wieder aufgenommen und der Ausfall durch die höheren Preise wieder hereingeholt.
Phase 3 sind merkliche Versorgungsmängel in Deutschland. Krieg bedeutet immer ein Mangel, auch wenn Israel im Weltmaßstab zu den absolut unwichtigen Ländern gehört. Die Emotionen, die mit diesem Krieg verbunden sind, bilden eine Gefahr, die sich in der Realwirtschaft niederschlagen dürfte. Ich bin der Ansicht, daß mit diesem Krieg der Rubikon überschritten wurde, wir also jetzt in die Krise abkippen werden.
2,7 - 17. April 2009
Schon die dritte US-Großbank hat einen Milliardengewinn gemeldet.
Warum? Weil die Bilanzierungsregeln geändert worden sind. Jetzt werden toxische Papiere nach Gutdünken bewertet und zu diesem Preis am Ende dem Steuerzahler untergejubelt. Das ist kein Signal für das Ende der Krise, sondern das Wetterleuchten am Horizont, das ankündigt, daß es jetzt mit Macht über uns hereinbrechen wird. Parallel dazu erscheint die Meldung, daß wir in den nächsten Jahren weltweit mit steigenden Lebensmittelpreisen rechnen müssen, trotzdem (bzw. gerade deswegen) würden dann mindestens eine Milliarde Menschen hungern.
Die Lösung sei die Gentechnik bei Agrarpflanzen, will man uns einreden. Es stimmt zwar, daß genetisch veränderte Pflanzen höhere Erträge bringen, aber deren Saatgut ist so teuer, daß es sich die Hungernden nicht leisten können. Außerdem ist dieses Saatgut nur einmal keimfähig, für die nächste Aussaat muß wieder teuer eingekauft werden. Wie gesund und nahrhaft das Zeug ist, zeigt die schöne Verordnung, daß Honig, den Bienen auf solchen Feldern eingesammelt haben, als Sondermüll entsorgt werden muß.
Zusammen mit den Entlassungen und der sich ausweitenden Kurzarbeit in Deutschland kann ich nur eines sagen: PHASE 2,7.
Quelle: http://www.michaelwinkler.de/
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2.4 Erfolgt die Bestellung in elektronischer Form, so wird der Vertragstext (bestehend aus den Bestelldaten und den AGB) durch den Verkäufer gespeichert und dem Kunden per E-Mail nach Vertragsschluss zugeschickt.
2.5 Die Kaufabwicklung und Kontaktaufnahme finden per eMail und automatisierter Kaufabwicklung statt. Der Kunde hat sicherzustellen, dass die von Ihm zur Kaufabwicklung angegebene eMail-Adresse zutreffend ist, so dass unter dieser Adresse die vom Verkäufer versandten eMails empfangen werden können. Insbesondere hat der Kunde bei dem Einsatz von SPAM-Filtern sicherzustellen, dass alle von dem Verkäufer oder dessen Kaufabwicklungsdienstleistern zur Kaufabwicklung versandten Mails zugestellt werden können.
3 Information zur Batterieverordnung
3.1 Der Kunde hat darauf zu achten, seine Altbatterien, wie vom Gesetzgeber vorgeschrieben (eine Entsorgung im Hausmüll verstößt gegen die Batterieverordnung), an einer kommunalen Sammelstelle oder im Handel vor Ort abzugeben. Mit Ausnahme von Starterbatterien ist die Abgabe an kommunalen Sammelstellen kostenlos. Batterien, die der Kunde vom Verkäufer erhalten hat, können nach Gebrauch unentgeltlich an den Verkäufer zurückgegeben werden. Der Versand von gebrauchten Starterbatterien ist dabei lt. Gefahrgutverordnung nicht zulässig.
3.2 Batterien, die Schadstoffe enthalten, sind mit dem Symbol einer durchgekreuzten Mülltonne gekennzeichnet. Unter dem Mülltonnen-Symbol befindet sich die chemische Bezeichnung des Schadstoffes - im Beispiel "Cd" für Cadmium. "Pb" steht für Blei, "Hg" für Quecksilber.
3.3 Der Kunde hat die Möglichkeit, diese Informationen auch nochmals in den Begleitpapieren der Warensendung oder in der Bedienungsanleitung des Herstellers nachzulesen.
4 Hinweis zur Verpackungsverordnung
Wir haben uns dem Grünen Punkt angeschlossen.
5 Anwendbares Recht
5.1 Für sämtliche Rechtsbeziehungen der Parteien gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss der Gesetze über den internationalen Kauf beweglicher Waren.
5.2 Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertrag der Geschäftssitz des Verkäufers. Dasselbe gilt, wenn der Kunde keinen allgemeinen Gerichtsstand in Deutschland oder der EU hat oder Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthalt im Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt sind. Die Befugnis, auch das Gericht an einem anderen gesetzlichen Gerichtsstand anzurufen bleibt hiervon unberührt.
5.3 Die Vertragssprache ist Deutsch.
6 Eigentumsvorbehalt
Bis zur vollständigen Bezahlung bleibt die Ware Eigentum des Zivilschutzversandes.
7 Datenspeicherung
Gemäß § 28 des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) machen wir darauf aufmerksam, dass die im Rahmen der Geschäftsabwicklung notwendigen Daten mittels einer EDV-Anlage gemäß § 33 (BDSG) verarbeitet und gespeichert werden. Persönliche Daten werden selbstverständlich vertraulich behandelt. Der Kunde hat ein Recht auf Auskunft sowie ein Recht auf Berichtigung, Sperrung und Löschung seiner gespeicherten Daten. Um Ihre Bestellung abwickeln und ausliefern zu können, geben wir Ihre Daten nur an den jeweils mit der Auslieferung beauftragten Lieferdienst weiter. Der Schutz von Kundendaten ist garantiert.
Widerrufsrecht für Endverbraucher
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Impressum
Zivilschutzversand - Sven Ringmaier, Brunnenstr. 6, 97791 Obersinn.
The Third Box
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